Die Entwurfsplanung für den neuen Standort des hdgö (Haus der Geschichte Österreich) im Museumsquartier (Wien-Neubau) ist fertig. Das neue Gebäude soll auf etwa 3.000 Quadratmetern Platz für spannende Auseinandersetzungen mit der (Zeit-)Geschichte Österreichs bieten. Derzeit ist das hdgö in der Neuen Hofburg am Heldenplatz (Wien-Innere Stadt) untergebracht.
Wie der ORF berichtet, steht die Baugenehmigung praktisch vor der Tür und gilt dann für vier Jahre. Das gibt genug Zeit, um die Details und die Inhalte genau auszuarbeiten, heißt es aus dem Ministerium von Andreas Babler (SPÖ).
Wann wirklich mit dem Bauen begonnen werden kann, hängt aber davon ab, wie viel Geld zur Verfügung steht. Es kann also sein, dass sich die Bauarbeiten in die Länge ziehen. Das aktuelle Projekt wird außerdem am 21. Jänner dem wissenschaftlichen Beirat des hdgö vorgestellt, damit auch dessen Meinung eingeholt werden kann.
"Die Klarstellung unterstreicht die Bedeutung eines zukunftsfähigen Ortes für die zeitgeschichtliche Auseinandersetzung im Zentrum Wiens", heißt es in einer Aussendung von Nationalbibliothek (ÖNB) und hdgö.
Geld ist jedenfalls noch ein großes Thema. Insgesamt kostet das Vorhaben 39,29 Millionen Euro. Bis jetzt sind vom Museumsquartier schon 2,5 Millionen Euro für die Planung ausgegeben worden. Zusätzlich hat die Österreichische Nationalbibliothek 0,9 Millionen Euro für Personal, Infrastruktur und externe Dienstleistungen beigesteuert.