Neuer X-Trail folgt den Spuren des Dauerbrenners

Nissan hat dem beliebten X-Trail ein Facelift verpasst, wodurch wir nicht nur sicher sondern auch viel stylisher unterwegs sind.
Den neuen X-Trail erkennt man von außen sofort an der Schnauze: Breiterer, V-förmiger Kühlergrill, ein eingeglastes Logo und ein neu designter Stoßfänger. Dazu noch eckige statt runde Nebelscheinwerfer und neue LED-Lichter hinten. Unterm Strich kann man sagen, Nissans SUV sieht moderner und etwas aggressiver aus – das gefällt.

Auch der Innenraum wurde aufgewertet, sowohl optisch als auch funktional. Wir fuhren die Spitzenausstattung Tekna, die über allerlei Komfort wie Sitz- und Lenkradheizung, Abblend-Automatik oder ein hervorragendes Bose-Soundsystem verfügt, plus Extras wie die Metallic-Lackierung. Zusammen mit dem 2-Liter-Diesel, der 177 PS und 380 Nm leistet, sowie Allradantrieb und stufenlosem Automatik-Getriebe, kommt unser Fahrzeug auf 45.827 Euro. Der Einstiegspreis des X-Trails liegt derzeit bei 25.990 Euro.

Die Motoren sind gleich geblieben, aber an unserer Maschine gibt es auch nichts auszusetzen. Zielstrebig schiebt sie das 1,8-Tonnen-Gefährt an; so lässt sich auch auf der Landstraße gut überholen und auf der Autobahn sind Steigungen kein Problem. Am meisten beeindruckt uns aber die Straßenlage bei widrigem Wetter wie Schnee, Schneeregen, Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt.

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Wir fühlen uns in jeder Kurve sehr sicher und sind dementsprechend entspannt unterwegs. Selbst wenn man im Kreisverkehr im Matsch einmal zu viel Gas gibt, ist der Allradantrieb sofort zur Stelle und gleicht rutschende Räder aus.

Das trägt auch dazu bei, dass sich der X-Trail im Vergleich zu vielen SUVs wirklich im Gelände wohl fühlt. Wir haben keinen Abenteuertrip unternommen aber zumindest leichtes Gelände ist kein Problem.

Wie bereits erwähnt, hat sich auch im Innenraum etwas getan, auch wenn auch der Touchscreen heutzutage etwas größer sein dürfte. Die Sitzheizung leistet hervorragende, schnelle Arbeit und wärmt im Winter schon kräftig, bevor die Klimaautomatik die gewünschte Temperatur erreicht hat. Die Bedienung dafür auf der Mittelkonsole ist aber sehr retro: Kippschalter, wie man sie aus den 1980ern und 90ern kennt.

Überall Platz

Das Platzangebot überzeugt im X-Trail auf ganzer Linie. Damit meinen wir nicht nur den 565 Liter großen Kofferraum unseres Fünfsitzers (der Siebensitzer kommt auf 445 Liter), sondern auch die Rückbank, die überraschend viel Raum für spontane Sitztanz- und Karoke-Einlagen bietet. Haben wir, äh, gehört.

Vorne hat man natürlich auch mehr als ausreichend Bewegungsfreiheit, allerdings ist hier die Sitzfläche für unseren Geschmack etwas kurz. Manche werden vielleicht die dadurch entstandene größere Beinfreiheit schätzen, wir hätten aber gerne mehr Polsterung.

In jedem Fall aber fühlt man sich im X-Trail wohl und ist mit dieser Motorisierung sehr relaxt unterwegs. Dabei hilft auch das Lenkrad, dass keine nervösen Zuckungen zulässt sondern einen der Fahrzeuggröße angepassten Widerstand hat. Es sieht also aus, als würde der Dauerbrenner X-Trail noch lange auf unseren Straßen unterwegs sein.

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