Neues Asche-Monster verpestet Luft in Europa

Der Vulkan Cumbre Vieja auf der Kanareninsel spuckt eine kilometerhohe Aschesäule in die Luft.
Der Vulkan Cumbre Vieja auf der Kanareninsel spuckt eine kilometerhohe Aschesäule in die Luft.DESIREE MARTIN / AFP / picturedesk.com
Der am Wochenende ausgebrochene Vulkan auf der Ferieninsel La Palma spuckt jetzt Schwefel bis nach Österreich.

Eine dunkle Wolke liegt über La Palma. Der Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja auf der kanarischen Ferieninsel hat zu mächtigen Schadstoffkonzentrationen in der Luft geführt. Vor allem die Menschen auf der Insel sind betroffen. Doch in den nächsten Tagen wird sich die Schwefeldioxid-Wolke auch auf das europäische Festland ausgebreiten.

Wie die Satellitenansicht zeigt, dürfte die Gaswolke bereits am Wochenende Österreich erreichen. Gesundheitliche Schäden sind aber nicht zu befürchten.

Tausende vertrieben

Erstmals seit 50 Jahren ist der Vulkan am Sonntag auf der kanarischen Insel ausgebrochen und hat Tausende aus ihren Häusern vertrieben. Der Lavastrom hat über 100 Gebäude zerstört. Auch die Exil-Grazerin Alexandra Vidal musste Hals über Kopf fliehen: "Ich packte in diesem Moment vor lauter Stress nur die Fotos meiner Kinder ein und fuhr nichts wie weg."

Die Betreiberin eines Ferienhauses im Süden der Kanareninsel fand Unterschlupf im Wohnwagen einer Freundin. "Zurück in mein Haus kann ich nicht, die ganze Nachbarschaft ist jetzt Sperrgebiet. Wie lange das so bleibt, wissen wir nicht. Man hört noch immer die ganze Zeit den Vulkan rumpeln", so die 58-Jährige, die 2017 auf La Palma ausgewandert ist.

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