Was als große Olympia-Feier geplant war, endete für Lindsey Vonn in einem Albtraum – und für ihre Familie in bangen Minuten voller Angst. Die 41-jährige US-Amerikanerin stürzte in der Abfahrt von Cortina schwer, blieb liegen und musste schließlich per Helikopter abtransportiert werden.
Die Schwere des Moments war nicht nur an der Strecke bei Vonns Familie, sondern auch im TV-Studio spürbar. Besonders ARD-Experte Felix Neureuther reagierte emotional sichtbar mitgenommen. Der frühere Slalom-Star, der Vonn seit gemeinsamen Jugendzeiten kennt, hatte große Mühe, das Geschehen zu kommentieren: "Um Gottes Willen. Ach, Scheiße. Entschuldigung, dass ich das sage."
Als die Regie wiederholt Zeitlupen zeigte und die Schmerzensschreie der Amerikanerin zu hören waren, wurde Neureuther deutlich. Ihm ging es zu weit, er forderte spürbar mehr Zurückhaltung und Empathie im Umgang mit den Bildern: "Macht doch den Ton aus." Auch Kommentator Bernd Schmelzer zeigte sich erschüttert und kritisierte: "Es ist unerträglich."
Neureuther: "Ach kommt, geht bitte nicht da drauf mit der Kamera." Schmelzer: "Es ist ein Albtraum. Das ist ein Sturz, den ich in dieser Brutalität in fast 40 Jahren nicht erlebt habe."
Der österreichische Coach des US-Speedteams Alex Hödlmoser verriet später im SRF eine erste, ernüchternde Diagnose: "Wir haben noch sehr wenige Informationen. Anscheinend sollte es ein Bruch sein im Unterschenkel." Nach einer rund drei Stunden Behandlung im Olympiakrankenhaus Codivilla in Cortina sei sie mittlerweile nach Treviso verlegt worden.
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