Die 22. Staffel von Deutschland sucht den Superstar ist gestartet und liefert direkt Gesprächsstoff. Neben Pop-Titan Dieter Bohlen sitzt diesmal auch Bushido in der Jury. Und genau für ihn wird es in Folge zwei plötzlich ziemlich speziell.
Denn: Kandidat Cüneyt Soruklu steht vor ihm – ein Name, der in der Musikbranche kein unbeschriebenes Blatt ist. Was viele Zuschauer nicht wissen: Der Sänger war einst beim umstrittenen Clan-Boss Arafat Abou-Chaker unter Vertrag. Ein Detail, das die Szene damals durchaus aufhorchen ließ, schließlich passte der gefühlvolle Musiker stilistisch so gar nicht ins harte Label-Umfeld.
In der Show selbst fällt davon kein Wort. Cüneyt stellt sich schlicht als Musiker vor – und sorgt gleich doppelt für Aufmerksamkeit. Zum einen, weil seine eigene Mutter ihn heimlich angemeldet hat. "Typisch Mama", sagt er selbst und nimmt’s mit Humor. Zum anderen, weil er auf der Bühne richtig abliefert.
Unter seinem Künstlernamen Cross Open Heart zeigt er eine emotionale Performance, die besonders einen berührt: Bushido. Der Rapper ist sichtlich getroffen – und findet ungewohnt persönliche Worte. Hintergrund: Der Song ist Cüneyts verstorbenem Vater gewidmet.
"Ich will eigentlich gar nicht reden, ich würde dir lieber weiter zuhören", gesteht Bushido offen. Die Geschichte trifft ihn selbst, da er ebenfalls seinen Vater verloren hat. Für ihn ist klar: Das ist ein Kandidat mit echtem Gefühl. Sein Urteil fällt eindeutig aus – ein klares Ja.
Ob Bushido die Vergangenheit des Kandidaten wirklich nicht kennt oder sie bewusst ignoriert, bleibt offen.