Jetzt spricht der Entertainer erstmals über die dramatische Zeit hinter den Kulissen. Gemeinsam mit Ehefrau Karina (64) erzählt er, wie sehr sein Körper an seine Grenzen kam.
"Wir haben das nie publik gemacht", sagt Karina über die zahlreichen gesundheitlichen Rückschläge ihres Mannes. Doch irgendwann sei der Punkt erreicht gewesen, an dem nichts mehr ging: "Thomas hatte in fünf Jahren sechs große Operationen. Sein Körper war am Ende so geschwächt, dass er nicht mehr konnte."
Für den sonst so energiegeladenen TV-Star eine ungewohnte Situation. Jahrzehntelang stand Gottschalk auf Bühnen, moderierte die größten Shows des Landes und war für Millionen Zuschauer das Gesicht der Unterhaltung. Plötzlich musste er sich auf seinen Körper verlassen – und der spielte nicht mehr mit.
Die Krebsbehandlung wurde schließlich zur nächsten großen Herausforderung. Zwei Operationen und 33 Bestrahlungen musste Gottschalk über sich ergehen lassen. Die Therapie sei alles andere als einfach gewesen, erzählt Karina.
"Bestrahlungen haben Nebenwirkungen, das ist alles nicht lustig", sagt sie. Besonders belastend sei gewesen, dass die Strahlen nicht nur den betroffenen Bereich beeinflussen. "Wie viele Organe da teilweise mit betroffen werden, bis die Strahlentherapie genau an diese Stelle gelangt, wo sie hin muss."
Doch trotz der schweren Zeit hielt Gottschalk an seiner positiven Einstellung fest. Einen entscheidenden Anteil daran hatte seine Frau. Karina wich ihm bei Arztterminen nicht von der Seite, begleitete ihn durch jede Behandlung und wurde zu seinem wichtigsten Halt.
Heute gibt es für den Entertainer endlich gute Nachrichten: "Ich bin momentan krebsfrei", sagt Gottschalk.
Sein Körper soll sich nun weiter erholen. Die Gottschalks leben bewusster, achten auf Ernährung und versuchen, die gemeinsame Zeit zu genießen.
Nach all den Rückschlägen hat der Showmaster aber ein klares Ziel: Er will alt werden. "Hundert will ich werden", sagt er lachend.
Und seine Frau hat bereits angekündigt, ihn auf diesem Weg zu begleiten: "Ich werde dafür sorgen, dass er es auch schafft."