Nik P. hat Corona: "Das macht extreme Angst"

Seit 22. März sitzen Schlager-Star Nik P. und seine Frau in häuslicher Quarantäne: "Diese Meldung hat uns den Boden unter den Füßen weggerissen."
Nik P. war einer der ersten Schlagerstars, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben ("Heute" hat berichtet). Seit 22. März sitzt der Kärntner mit seiner Partnerin Karin in häuslicher Quarantäne. "Diese Meldung, dass wir tatsächlich positiv sind, hat uns dann schon den Boden unter den Füßen weggerissen", so der 57-Jährige.

"Das macht extreme Angst"



Im Podcast "Aber bitte mit Schlager" erzählten Nik P. und seine Freundin vom Leben mit der Krankheit. Es sei ein milder Verlauf gewesen, dennoch hätten sie Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Fieber geplagt. "Wenn du diese Bilder siehst, speziell aus Italien, dass das Militär im Konvoi Särge zur Verbrennung führt, von Verstorbenen, dann fängst du an in dich reinzuhören. Ist es schon auf der Lunge? Oder ist es noch ok? Kriegst du noch normal Luft? Das macht so eine extreme Angst."

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Richtig wütend wird der Amadeus-Gewinner ("Ein Stern, der deinen Namen trägt"), wenn manche die Gefahr, die vom Virus ausgeht, nicht ernst nehmen und mit Freunden Corona-Partys feiern: "Diese Respektlosigkeit, das ist unmenschlich."

"Seid vorsichtig, habt Respekt"



Wo er sich ansteckte, ist ihm ein Rätsel, weshalb er auch appelliert: "Ich kann nur eines sagen, daheim bleiben. So schwer es auch immer noch fällt. Auch mit kleiner Wohnung und Kindern zu Hause. Aber es geht nicht anders. Wir müssen hier durch. Wir haben diese Ausgangssperre/Beschränkung noch eine Zeit lang und gemeinsam schaffen wir das, wenn wir die Vorgaben einhalten. Seid vorsichtig, habt Respekt, das sorgt dafür, dass ihr vorsichtiger agiert."



"Den leichtfertigen Umgang sollte man nicht wagen: Aufpassen, daheim bleiben und so können wir wieder in unseren normalen Lebensrhythmus zurück finden. Ich bin wirklich stolz auf unsere Regierung, die gute Maßnahmen setzt. Wir sind hier wirklich gut beraten und hoffen, dass wir es so in den Griff kriegen. Es helfen uns keine Milliarden an Unterstützung, wenn nicht jeder Einzelne auf sich schaut", so Nik P. zu Schlager.de.



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