Nikolo darf trotz Lockdown kommen – mit Maske und 3G

Nikolaus-Besuche sind unter strengen Sicherheitsregeln erlaubt.
Nikolaus-Besuche sind unter strengen Sicherheitsregeln erlaubt.Picturedesk
Am 6. Dezember kommt der Nikolaus! Ein Hausbesuch ist heuer im Lockdown mit strengen Corona-Schutzmaßnahmen möglich.

Wie schon im vergangenen Jahr findet auch heuer der Nikolaus-Tag wieder im Lockdown statt. Doch wie schon 2020 sind Hausbesuche dennoch erlaubt. Die Bundesregierung hat gemeinsam mit der Katholischen Kirche Maßnahmen vorgestellt, um den Kindern das Erlebnis ermöglichen zu können.

Ausnahme wegen ehrenamtlicher Tätigkeit

Im Corona-Lockdown ist der Nikolausbesuch möglich, jedoch nur unter Einhaltung klarer Corona-Schutzmaßnahmen, berichtet "Kathpress". Laut den aktuellen staatlichen Covid-Bestimmungen handelt es sich beim Nikolausbesuch um eine unentgeltliche ehrenamtliche Tätigkeit, die unter die Ausnahmeregeln für die Ausgangsbeschränkungen fällt.

"Als zuständige Kultus-, aber auch als Familienministerin war es mir ein besonderes Anliegen, dass wir trotz der aktuell herausfordernden Corona-Lage für die Familien und Kinder im Land den Nikolaus-Besuch als besonders schöne Tradition in der Adventzeit wieder möglich machen können", betonte Susanne Raab in einer Aussendung.

Für den Hausbesuch gelten aber strenge Schutzmaßnahmen. So darf der Nikolaus nur mit der 3G-Regel unterwegs sein und eine FFP2-Maske tragen. Die Maskenpflicht entfällt, wenn ein 2-G-Nachweis vorliegt. 

"Kein Lockdown der Herzen"

Auch bei katholischen Gottesdiensten sind Nikolausfeiern gestattet. Zu beachten sind dabei die kürzlich verschärften Regeln der Bischofskonferenz. Demnach müssen alle Mitfeiernden sowohl in der Kirche wie auch bei Feiern im Freien eine FFP2-Maske tragen und einen Zwei-Meter-Mindestabstand einhalten.

"Der heilige Nikolaus zählt zu den beliebtesten Heiligen, weil er ein Vorbild an christlicher Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft ist. Diese Haltungen sind gerade jetzt wichtig, damit es zu keinem Lockdown der Herzen angesichts der Corona-Pandemie kommt", sagt Peter Schipka, Generalsekretär der Bischofskonferenz.

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