NÖ: Aufräumarbeiten nach Unwetter dauern an

Im Bild. Einsatzkräfte der Feuerwehr während ihres Einsatzes in Schrattenberg.
Im Bild. Einsatzkräfte der Feuerwehr während ihres Einsatzes in Schrattenberg.HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
Nach dem Unwetter vergangene Woche in Allentsteig dauern die Aufräumarbeiten auch am Sonntag an. Die Schadenshöhe lässt sich noch nicht abschätzten.

Am Donnerstag suchte ein heftiges Unwetter Teile Niederösterreichs heim. Dabei durchlöcherten Körner mit einem Durchmesser von rund fünf Zentimetern in den Regionen Allentsteig und Schrattenberg hunderte Hausdächer. Zudem wurde Schrattenberg auch am Freitag ein weiteres Mal von einem Unwetter getroffen.

Dies sorgte in Objekten mit kaputter Dachkonstruktion für Überschwemmungen. Eine Spur von Verwüstung wurde hinterlassen. In Folge wurden die beiden Regionen am Samstag sogar zum Katastrophengebiet erklärt.

Die Aufräumarbeiten nach dem verursachten Chaos dauern nach wie vor an. Wie die "NÖN" berichtet, sind die Einsatzkräfte im Katastrophengebiet Allentsteig auch am Sonntag vor Ort. Dabei erhalten die Feuerwehren aus dem Bezirk Zwettl tatkräftige Unterstützung aus den umliegenden Bezirken. Unter die Arme greifen ihnen dabei Bundesheersoldaten und mittlerweile auch Mitarbeiter der Straßenmeisterei.

Arbeiten auch nächste Woche

In einem Gespräch mit der "NÖN" schilderte Bezirksfeuerwehrkommandant Ewald Edelmaier am Sonntag: "Die Leistungen unserer Feuerwehrmitglieder sind enorm. Wir gehen davon aus, dass wir heute am Abend die dringendsten Schäden an den Dächern provisorisch abgearbeitet haben."

"Folgeeinsätze wird es aber auch noch in der kommenden Woche geben."

Höhe der Schäden noch unbekannt

Erst dann werde man auch das tatsächliche Ausmaß der massiven Schäden, die an den Gebäuden entstanden sind, genau abschätzen und in Angriff nehmen können. Wie hoch die Hagelschäden im Raum Allentsteig sein werden, lasse sich laut Bürgermeister Jürgen Koppensteiner derzeit nämlich noch nicht genau sagen.

Schrattenberg

Auch in Schrattenbergwurden die Aufräumarbeiten am Sonntag fortgesetzt. Hierhin wurden am Sonntag mehr als 200 Feuerwehrleute und 41 Fahrzeuge beordert. Ebenfalls verwendet wurden 13 Spezialgeräte, u.a. Teleskopmastbühnen und Telelader, heißt es laut APA. "Zahlreiche Einsatzstellen können so gleichzeitig abgearbeitet werden", sagte Claus Neubauer vom Bezirkskommando Mistelbach. 

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