Norbert Hofer muss seinen Radio-Auftritt auf Ö3 absagen

Robert Kratky musste vergeblich auf den FPÖ-Chef warten.
Robert Kratky musste vergeblich auf den FPÖ-Chef warten.HitradioÖ3/picturedesk
Die Wunsch-Hütte des Ö3-Weihnachtswunders steht heuer im Studio in Heiligenstadt. Dennoch wird Geld gesammelt - auch von Politikern. 

Robert Kratky, Andi Knoll und Tina Ritschl stehen 120 Stunden vor den Mikros und senden live in die Autos und Wohnzimmer der Österreicher. Dabei erfüllen sie allerlei Musikwünsche der Hörer und sammeln Spenden für einen guten Zweck.

Hier und da schauen auch prominente Gesichter vorbei. So besuchte am Montag Bundespräsident Alexander Van der Bellen das gläserne Studio und tratschte dort ein wenig mit den Moderatoren. Über den Tag verteilt kamen auch Shootingstar Chris Steger oder die Wiener Sängerknaben nach Heiligenstadt. Auch FPÖ-Chef Norbert Hofer kündigte sich an - kam dann aber nicht.

Spende und Entschuldigung

Um kurz nach 16.30 Uhr erklärte Robert Kratky, dass das "offizielle Österreich" auch immer wieder vorbeischaue und spielte damit auf die Politiker des Landes an: "Eigentlich hätte jetzt Norbert Hofer da sein sollen", so der Ö3-Moderator. Der FPÖ-Chef schaffte es jedoch nicht rechtzeitig ins Studio: "Er sitzt noch im Nationalrat". 

Dennoch spendete Hofer und entschuldigte sich gleich mit einem Brief. Zudem hoffe er, dass das kommende Jahr ein besseres wird und auch dass man durch das Weihnachtswunder vielen Familien helfen könne.

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