In Nordkorea haben nach Angaben der Staatsmedien nahezu alle wahlberechtigten Bürger bei den Parlamentswahlen ihre Stimme abgegeben.
Die Wahlbeteiligung liege bei 99,99 Prozent, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA unter Berufung auf das Wahlkomitee des Landes.
Bei der Wahl wurden die Abgeordneten der Obersten Volksversammlung bestimmt.
Der Urnengang erfolgte kurz nach dem alle fünf Jahre stattfindenden Parteitag der nordkoreanischen Arbeiterpartei. Dort war Machthaber Kim Jong-un als Generalsekretär der Partei wiedergewählt worden.
Die Oberste Volksversammlung könnte Kim nun zum Präsidenten des Landes ernennen. Das höchste Staatsamt war bislang seinem Großvater, dem verstorbenen Staatsgründer Kim Il-sung, vorbehalten.