Der nächste Sieg

Norwegen-Sensationsklub kickt Inter Mailand raus

Der Sensationslauf von Bodö/Glimt in der Champions League geht weiter. Die Norweger warfen Inter Mailand mit 2:1 aus dem Bewerb.
Sport Heute
24.02.2026, 22:51
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Die Norweger, die sich im Play-off zur Champions League noch gegen Sturm Graz klar durchgesetzt hatten, bejubelten eine echte Sensation, schlugen nach dem 3:1 im Play-off-Hinspiel zum Achtelfinale der Champions League Italien-Topklub Inter Mailand auch im Rückspiel in Italien mit 2:1 und steigen ins Achtelfinale der "Königsliga" auf. Dort wartet nun Manchester City oder Sporting Lissabon – das Los entscheidet am Freitag. Ein Duell mit City wäre ein Wiedersehen, nachdem die Kicker aus dem hohen Norden am siebten Champions-League-Spieltag noch mit 3:1 gewonnen hatten. Erstmals seit 1987 übersteht ein norwegischer Klub eine K.o.-Runde in der Champions League.

Bodö/Glimt ging es abwartend an, machte Inter das Leben schwer. Und traf durch Jens Petter Hauge (57.) und Hakon Evjen (72.) selbst. Alessandro Bastoni verkürzte noch einmal (76.), es blieb aber nur Ergebniskosmetik.

Ebenfalls unter den besten 16 Teams steht Bayer Leverkusen nach einem mageren 0:0 gegen Olympiakos Piräus. Die "Werkself" hatte das Hinspiel mit 2:0 für sich entschieden. Newcastle United reichte nach dem 6:1-Hinspielerfolg gegen Karabach Agdam ein 3:2-Heimsieg zum lockeren Weiterkommen. Sandro Tonali (4.), der Ex-Rapidler Joelinton (6.) und Sven Botman (52.) netzten für die "Magpies", Camilo Duran (50.) und Elvin Cafarquliyev (57.) auf der Gegenseite.

Bodö/Glimt kickt Inter raus

Inter nahm im San Siro sofort das Geschehen in die Hand, drückte auf die zwei nötigen Treffer, um den Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen, doch Nikita Haikin im Bodö-Tor parierte gegen Pio Esposito (9.) und gegen Federico Dimarco (12.). Marcus Thuram stand in der 14. Minute bei seinem Abschluss im Abseits und bei Davide Frattesis Kopfball rettete Haikin mit einem starken Reflex (27.). Danach stabilisierten sich die Norweger, ließen weniger zu. Da nützten den Mailändern auch 74 Prozent Ballbesitz nichts.

Nach Wiederbeginn zogen die Italiener wieder die Zügel an, probierte es Dimarco mit einem wuchtigen Freistoß aus gut 25 Metern (50.), diesmal keine Herausforderung für Haikin im Tor der Norweger. Die jubelten in der 57. Minute dann über den 1:0-Führungstreffer nach einem schweren Bock von Inter-Abwehrspieler Manuel Akanji, der kurz zuvor einen Turban am Kopf erhalten hatte. Er spielte als letzter Mann einen haarsträubenden Fehlpass, den Ole Didrik Blomberg abfing, noch am weitgehend beschäftigungslosen Yann Sommer scheiterte, ehe Hauge den Ball dann über die Linie drückte – 1:0 für die Kicker vom Polarkreis.

Inters Antwort erfolgte beinahe durch Akanji, der versuchte, seinen Fehler wieder wettzumachen, eine Dimarco-Hereingabe aber nur an die Stange lenkte (69.). Auf der Gegenseite legte Evjen dann das 2:0 nach, schloss einen Konter der bissigen Norweger mustergültig ab (72.), Hauge leistete den Assist. Bastoni verkürzte noch einmal, drückte den Ball zum 1:2 über die Linie (76.).

Das Champions-League-Play-off zum Achtelfinale wird am Mittwoch fortgesetzt.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 24.02.2026, 22:57, 24.02.2026, 22:51
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