Jahrelang quälten Sängerin Mathea extreme Schmerzen – doch eine Erklärung dafür blieb lange aus. Stattdessen hatte die 28-Jährige das Gefühl, mit ihren Beschwerden nicht wirklich ernst genommen zu werden. Doch dann hatte, was lange als "starke Regelschmerzen" abgetan wurde, schließlich einen Namen: Endometriose.
Über genau diese Erfahrungen spricht sie nun gemeinsam in Karin Teigls Podcast "Constantly Changing Constantly K". Schon seit ihrer Jugend litt sie unter extremen Schmerzen. Besonders dramatisch wurde die Situation während ihrer Zeit in Berlin.
Ihr Mutter hat schließlich die Reißleine gezogen: "Die Mama hat dann gesagt: 'So, jetzt Notarzt. Wir müssen irgendwas tun. Du kippst um, du bist fast nicht ansprechbar aufgrund deiner Schmerzen'", erinnert sich die "Chaos"-Sängerin. Doch selbst danach redete sie sich ihre Beschwerden immer wieder klein. "Ich habe mir selber manipuliert und gedacht: So schlimm war es gar nicht."
Schließlich meldete ihre Mutter sie im Endometriosezentrum in Berlin an. Selbst kurz vor der Narkose war Mathea überzeugt, dass der Eingriff umsonst sein könnte. "Ich habe mir gedacht, das ist so peinlich. Ich werde aufwachen und die werden sagen: Du hast nichts."
"Im Endeffekt war der ganze Bauch voll und die Blase", erzählt sie. So belastend die Diagnose auch war - sie brachte ihr gleichzeitig Erleichterung: "Es ist jetzt zwar scheiße, dass ich das habe, aber irgendwie bin ich befreiter." Endlich hatte sie die Gewissheit, die sie so lange gesucht hatte.