Am Montag kam es über der Gerlitzen in Kärnten zu einem Zwischenfall mit einem Paragleiter. Wie die Pressestelle der Kärntner Landespolizeidirektion am Abend in einer Aussendung berichtet, war ein 29-jähriger Deutscher gegen 12.20 Uhr von der Mittelstation gestartet und auf dem Weg zum vorgesehenen Landeplatz.
Während des Fluges verhedderten sich in rund 600 Metern Höhe die Schirmleinen. Der Pilot verlor dadurch die Kontrolle über seinen Paragleitschirm, der ins Trudeln geriet.
Der Mann reagierte jedoch geistesgegenwärtig und löste seinen Notschirm aus. Damit konnte er den Absturz verhindern. In weiterer Folge ging er rund 200 Meter vom Ufer entfernt im Ossiacher See nieder.
Glück im Unglück: In unmittelbarer Nähe der Landestelle befand sich ein Passagierschiff. Die Besatzung sicherte den 29-Jährigen bis zum Eintreffen der Wasserrettung ab.
Die Einsatzkräfte der Villacher Wasserrettung bargen den Deutschen schließlich aus dem See und brachten ihn mit einem Boot ans Ufer. Eine Mitfahrt mit dem Rettungsdienst lehnte der Mann ab.