Frau stirbt trotz Notlandung im Flieger nach London

Die Boeing 777 musste in Usbekistan notlanden, weil eine Frau an Bord erkrankt war
Die Boeing 777 musste in Usbekistan notlanden, weil eine Frau an Bord erkrankt warSchuelke / Caro / picturedesk.com
Ein Flugzeug der British Airways musste am Donnerstag in Usbekistan notlanden – eine Passagierin erkrankte an Bord. Kurz nach der Ankunft starb sie.

Der Flug BA260 war am Mittwoch um 00.38 Uhr in Islamabad, Pakistan, gestartet und sollte eigentlich nach London-Heathrow fliegen. Die Boeing musste jedoch nach fast drei Stunden Flugzeit eine Notlandung in Taschkent machen, nachdem eine 83-jährige Passagierin an Bord erkrankt war. 

Passagiere warteten am Terminal

Kurz nach der Landung wurden die anderen Passagiere aus dem Flieger geholt und warteten am Terminal auf weitere Informationen. Ein Beamter des Flughafens sagte zur russischen Nachrichtenagentur TASS:

"Der Passagier hatte sich schlecht gefühlt und der Kapitän hatte die Entscheidung getroffen, in Taschkent notzulanden. Unmittelbar danach starb der Passagier."

Die Identität und die Nationalität der Frau wurde nicht bekanntgegeben. Der Flug soll nach Erledigung der Formalitäten in Usbekistan nach London weiterfliegen.

Technisches Problem beim Tanken

Der Flug wurde weiter verzögert, nachdem beim Auftanken ein technisches Problem aufgetreten war, wie usbekische Medien berichten. Es musste eine Sondergenehmigung erteilt werden, damit ein örtlicher Ingenieur eine defekte Pumpe an der Boeing 777 reparieren konnte. Diese Art von Flugzeug wird nämlich normalerweise nicht in Usbekistan eingesetzt.

Nach der Reparatur war die Arbeitszeit der Flugbesatzung eigentlich vorbei. Daher wurde sie angewiesen, sich auszuruhen, bevor sie grünes Licht für die Fortsetzung des unterbrochenen Fluges erhielt.

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