Nur ein Detail trübt die neue Corona-Prognose

Die Corona-Zahlen werden nach Expertenmeinung in den kommenden Tagen weiter zurückgehen.
Die Corona-Zahlen werden nach Expertenmeinung in den kommenden Tagen weiter zurückgehen.Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Die Corona-Kommission bleibt bei ihrer Einschätzung: Die Prognose der Corona-Entwicklung ist positiv, in vielen Bundesländern fallen die Fälle weiter.

Die Corona-Kommission, die wöchentlich eine Einschätzung der Entwicklung in den kommenden Tagen trifft, sieht nach "Heute"-Informationen weiter einen Abwärts-Trend: Nicht nur dass sich auch in Vorarlberg die Corona-Fälle stabilisieren sollen, auch sollen die Corona-Zahlen in einigen Bundesländern weiter stark zurückgehen. Insgesamt wird im Schnitt mit rund 1.500 täglichen Neuinfektionen bis 12. Mai gerechnet, bis zum 5. Mai waren es im Schnitt rund 1.900.

Einer der wichtigsten Faktoren: Auch die Belegungszahlen der Intensivstationen mit Corona-Patienten sollen sinken, sagen die Experten, nämlich von derzeit rund 23 auf rund 17 Prozent. Dabei soll nun auch in Wien innerhalb einer Woche die systemkritische Schwelle von einer 33-prozentigen Belegung unterschritten werden. Damit dürften auch die Mediziner im Osten des Landes, die am Freitag Alarm schlugen, endlich etwas entlastet werden.

Was die Corona-Prognose trotzdem trübt

Ein Detail bereitet im Experten-Bericht allerdings Sorgen: In Oberösterreich, Salzburg und Tirol stellt die Kommission eine steigende Zahl jüngerer Patienten mit Corona-Erkrankungen in den Spitälern fest. Vorsichtige Entwarnung gibt es dagegen bei den Über-65-Jährigen: In Kärnten und Vorarlberg zeigt sich die Inzidenz in dieser Altersgruppe stabil, in allen übrigen Bundesländern ist sie zum Teil stark rückläufig.

30 Prozent aller Corona-Infektionen verlaufen weiterhin asymptomatisch, Hauptansteckungsquellen bleiben Haushalt, Freizeit, Arbeit und Bildung, heißt es. Zum Glück: In Alten- und Pflegeheimen werden nur mehr vereinzelt Übertragungen festgestellt. Generell stelle man laut den Experten Erkrankungen und Infektionen immer stärker bei Jüngeren fest, wobei auch hier die Zahlen (bis auf die Unter-20-Jährigen in Vorarlberg) zurückgehen. Was allerdings noch brisant werden kann: In Salzburg gehe man aktuell "einigen wenigen" Verdachtsfällen auf die indische Corona-Variante nach.

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