Auf der längsten Abfahrt der Welt fuhr Hemetsberger als einziger ÖSV-Läufer ins Spitzenfeld. Der Oberösterreicher wurde Vierter, hatte aber bereits 1,68 Sekunden Rückstand. Die Bestzeit schnappte sich der Italiener Giovanni Franzoni in 2:28,48 Minuten, mit großem Vorsprung.
Der Italiener verwies Landsmann Mattia Casse auf den zweiten Rang (+1,45), Routinier Christoph Innerhofer fuhr auf Rang drei (+1,62), komplettierte einen italienischen Dreifachsieg im ersten Training..Der Deutsche Romed Baumann klassierte sich zeitgleich mit Hemetsberger als Vierter (+1,68). Als zweitbester Österreicher riss Raphael Haaser bereits 2,47 Sekunden Rückstand auf, wurde Neunter.
Die großen Favoriten hielten sich derweil zurück. Marco Odermatt büßte 2,55 Sekunden ein, Landsmann Franjo von Allmen gar 3,55 Sekunden. Auch der Italiener Dominik Paris ging es mit 3,49 Sekunden Rückstand gemächlich an. Nach seinem schweren Sturz vor zwei Jahren geht der Norweger Aleksander Aamodt Kilde auf der Lauberhorn-Abfahrt nicht an den Start.
Noch größeren Rückstand hatten die weiteren ÖSV-Läufer. Otmar Striedinger verlor 3,61 Sekunden, Stefan Babinsky klassierte sich unmittelbar dahinter (+3,62) und Vincent Kriechmayr büßte 3,68 Sekunden ein. Weiter zurück waren Stefan Rieser (+4,61), Marcel Traninger (+5,42), Daniel Danklmaier (+5,75), Andreas Ploier (+6,63) und Felix Hacker (+7,29. Marco Schwarz und Lukas Feurstein haben kurzfristig ausgelassen. Sportlich ist das erste Training freilich wenig aussagekräftig.
1. Giovanni Franzoso (ITA) 2:28.68 MInuten
2. Mattia Casse (ITA) +1,45
3. Christoph Innerhofer (ITA) +1,62
4. Daniel Hemetsberger (AUT) +1,68
. Romed Baumann (GER) +1,68
6. Maxence Muzaton (FRA) +2,12
weiters:
9. Raphael Haaser (AUT) +2,47
10. Marco Odermatt (SUI) +2,55
29. Otmar Striedinger (AUT) +3,61
30. Stefan Babinsky (AUT) +3,62
32. Vincent Kriechmayr (AUT) +3,68
43. Stefan Rieser (AUT) +4,61
48. Marcel Traninger (AUT) +5,42
49. Daniel Danklmaier (AUT) +5,73
52. Andreas Ploier (AUT) +6,63
56. Felix Hacker (AUT) +7,29
Für Mittwoch und Donnerstag sind noch weitere Trainings angesetzt. Am Lauberhorn-Wochenende stehen dann der Super-G am Freitag (12.30 Uhr), die klassische Abfahrt am Samstag (12.30 Uhr) und der Slalom am Sonntag (10/13 Uhr).