Tierischer Befall

Angst um Bienenvölker! Wird heuer der Honig knapp?

Oberösterreichs Imker starten mit Hoffnung in die neue Saison – trotz Sorgen um Bienenvölker und Diskussionen um gepanschten Honig.
Heute Tierisch
15.03.2026, 08:10
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Mit den ersten warmen Tagen starten Oberösterreichs Imker in die neue Saison – und damit beginnt auch das große Zittern. Entscheidend ist, wie viele Bienenvölker den Winter heil überstanden haben. Die kalte Jahreszeit macht den Bienen oft zu schaffen, dazu kommt weiterhin die Gefahr durch die Varroa-Milbe, wie der Bio-Imker Konrad Sauerschnig aus Kirchberg-Thening erklärt.

Hoffnungsvolle Wetterprognose

Die letzten Jahre waren für die Honigbauern alles andere als leicht. Schon 2024 hat der Honig wegen Regen und Kälte vielerorts früh zu kristallisieren begonnen, ein Schleudern war oft gar nicht mehr möglich. Auch im Vorjahr sind die Erträge in vielen Gegenden deutlich unter dem Durchschnitt geblieben. Für heuer gibt es aber Hoffnung, weil die Wetterprognose für April trocken und heiß ausfällt.

Gepanschter Billig-Honig aus dem Ausland!

Trotz aller Schwierigkeiten ist Honig aus Oberösterreich weiterhin gefragt – nicht nur bei uns, sondern auch im Ausland. In anderen Bundesländern wie Niederösterreich und der Steiermark sorgt derzeit vor allem ein Thema für Aufregung: Billig-Honig aus dem Ausland, der angeblich teilweise gepanscht ist. In Oberösterreich bleibt man aber noch gelassen, sagt Herbert Vitzthum, Präsident des oberösterreichischen Landesverbandes der Bienenzüchter. "Bei den oberösterreichischen Imkern laufe der Honigverkauf noch ausgesprochen gut", so Vitzthum.

Am Samstag findet in Wels der Landesimkertag statt. Dort will der Landesverband der Bienenzüchter vor allem junge Leute für die Imkerei begeistern. Am Preis ändert sich heuer nichts: Ein Kilo Honig kostet derzeit zwischen 12 und 18 Euro.

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