ÖFB-Boss Windtner legt sich fest: Foda bleibt Teamchef

Leo Windtner tritt ab, Franco Foda bekommt einen neuen Präsidenten.
Leo Windtner tritt ab, Franco Foda bekommt einen neuen Präsidenten.gepa pictures
Der scheidende ÖFB-Präsident Leo Windtner spricht nach den Niederlagen gegen Israel und Schottland Klartext. Teamchef Franco Foda bleibt im Amt.

2:5-Blamage in Israel, 0:1-Heimpleite gegen Schottland. Das ÖFB-Team ist nach der starken EURO ein Schatten seiner selbst. Die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022 ist gescheitert.

Teamchef Franco Foda scheint angezählt zu sein. Im Ernst-Happel-Stadion gab es am Dienstagabend erstmals "Foda raus"-Rufe und Pfiffe für das Team. Die Spieler beklagen Planlosigkeit. "Wir waren völlig verloren", sagte Marko Arnautovic.

Leo Windtner lässt keinen Zweifel aufkommen: Der Teamchef bleibt! Das bestätigte der ÖFB-Boss am Morgen danach der "APA". Der 71-Jährige wird zitiert: "Ich halte nichts von Schnellschüssen. Wir müssen die Dinge sachlich, seriös und konsequent aufarbeiten."

Windtner ist nur noch bis 17. Oktober Präsident des heimischen Fußballverbandes. Noch diese Woche soll feststehen, ob ihm Roland Schmid oder Gerhard Milletich nachfolgt. Die Personal-Entscheidung, mit welchem Trainer es für das ÖFB-Team langfristig weitergeht, wird Windtner dem Sieger also übergeben. In seinen letzten Wochen als Boss wird er Foda nicht mehr vor die Tür setzen.

Das sagt Foda selbst zu seiner Situation und der Kritik der Fans.

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