Der "Kurier" vermeldete, dass ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel am Montag im Flieger nach Manchester gesehen worden sein soll. Das konnte nur einen Grund haben: ein Treffen mit Rangnick, aktuell Interimscoach von Manchester United, der die "Red Devils" ab der kommenden Saison beraten soll.
Zunächst wurde noch spekuliert, der Deutsche könnte dem ÖFB-Sportdirektor mit seinem Netzwerk zur Seite stehen, einen Kontakt zu Markus Gisdol herstellen. Mittlerweile legte der "Kurier" nach, spekulierte in einem Bericht sogar mit der Trainer-Sensation, Rangnick könnte Österreichs Nationalmannschaft übernehmen. Dazu würden schließlich die Aussagen des Sportdirektors über den künftigen Spielstil des rot-weiß-roten Nationalteams passen. Schöttel meinte nach der verpassten WM-Qualifikation schließlich, im Kader würde es zwei spielerische Lager geben: Red Bull gegen das "Wiener Eck".
Es erschien also logisch, auch beim Mastermind hinter dem Salzburger Pressing-Fußball anzufragen.
Doch zu dieser Trainer-Sensation wird es laut ÖFB nicht kommen. Denn der rot-weiß-rote Fußballverband dementierte die Spekulationen am Mittwochvormittag bereits via Twitter. "Klarstellung: Es hat kein Treffen zwischen ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel und Ralf Rangnick, Trainer von Manchester United, stattgefunden", hieß es.
Bleibt allerdings die Frage: Was machte Schöttel in Manchester? Für den Champions-League-Schlager zwischen City und Atletico Madrid ist der vielbeschäftige 54-Jährige wohl nicht nach Manchester geflogen...