ÖFB-Goldtorschütze: "Jetzt tut der Schädel richtig weh"

Christoph Baumgartner feiert seinen Treffer.
Christoph Baumgartner feiert seinen Treffer.Gepa
Christoph Baumgartner hat Österreich ins EM-Achtelfinale geschossen. Feiern konnte er allerdings kaum, ihm brummte stattdessen der Schädel. 

Gegen die Ukraine hatte der Hoffenheim-Legionär die ÖFB-Elf zum 1:0-Seg geschossen. In der 21. Minute war der Stürmer bei einem Eckball von David Alaba am Elfmeterpunkt zur Stelle gewesen, hatte den Ball mit der Fußsohle über die Linie gespitzelt, damit den erstmaligen ÖFB-Aufstieg ins Achtelfinale besiegelt.

Doch nur zehn Minuten später hatte er ausgetauscht werden müssen. Bereits in der 18. Minute war Baumgartner mit Illia Zabarnyi zusammengestoßen, hatte danach über Kopfschmerzen geklagt. 

Der Schädel brummt

"Mir tut der Schädel richtig weh. Von Minute zu Minute hab ich immer mehr Druck im Kopf bekommen. Aber für so einen Tag wie heute nehme ich das gerne in Kauf", schmunzelte Baumgartner im "ORF". 

Trotzdem weiß Baumgartner um die Bedeutung des historischen Aufstiegs. "Ich freue mich für ganz Österreich, ich hoffe, jeder Österreicher hat das heute genossen. Wir alle haben eine ganz schwere Zeit hinter uns mit dem Corona-Dreck. Für uns alle ist das etwas ganz Besonderes", strahlte der Offensivspieler. 

Am Samstag geht es nun im Wembley-Stadion gegen Italien. "Das wird etwas ganz Besonderes für uns alle. Wir haben Geschichte geschrieben, aber die Geschichte ist noch nicht vorbei", lachte Baumgartner. 

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