Für ÖFB-Kapitän David Alaba ist das Duell mit Spanien die bislang größte Herausforderung dieser Weltmeisterschaft. Respekt vor dem Favoriten ist da – Angst aber keine. "Es ist ein Privileg für uns alle, so ein Spiel spielen zu dürfen", sagte der 34-Jährige vor dem Kracher in Los Angeles.
Der Kapitän ist überzeugt, dass Österreich dem Europameister Probleme bereiten kann. "Nichtsdestotrotz wollen wir dagegenhalten, unser Gesicht zeigen und unsere Stärken auf den Platz bringen, dann können wir auch so eine Mannschaft ärgern."
Dabei sieht Alaba beim ÖFB-Team noch viel Luft nach oben. "Wir wissen, dass wir noch nicht komplett ans Limit gekommen sind. Wir haben es noch nicht ganz so auf den Platz gebracht, wie wir uns das vorstellen." Und genau das soll gegen Spanien gelingen. "Wir wollen uns nicht verstecken, im Gegenteil: Wir wollen unser Spiel durchziehen."
Den Gegner schätzt der Abwehrchef enorm stark ein. "Sie spielen einen sehr attraktiven und technisch sehr versierten Fußball. Und sie haben gewisse Einzelspieler in ihren Reihen, die Spiele entscheiden können."
Vor dem Spanien-Hit bleibt auch Alabas Zukunft ein großes Thema. Nach fünf Jahren bei Real Madrid ist sein Vertrag ausgelaufen, wohin es den ÖFB-Kapitän zieht, ist weiterhin offen. "Wie meine Zukunft aussieht, weiß ich selbst noch nicht", sagte Alaba. "Ich bin jetzt hier bei der WM mit Österreich und darauf ist mein Fokus. Alles Weitere wird man dann sehen."
An seine Zeit bei den "Königlichen" denkt der 34-Jährige gerne zurück. "Ich habe fünf sehr schöne, sehr besondere Jahre bei Real Madrid verbracht."