Kracher-Spiel gegen Spanien

"Wieso nicht wir?" Ö3-Star glaubt an WM-Wunder

Österreich spielt im Sechzehntelfinale gegen Spanien um das WM-Wunder. Ö3-Moderator Daniel Kulovits glaubt an die Sensation.
Sport Heute
02.07.2026, 11:00
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Ö3-Starmoderator Daniel Kulovits hat die Vorbereitung des ÖFB-Teams auf das WM-Sechzehntelfinale gegen den amtierenden Europameister Spanien hautnah begleitet. Der Reporter, der nach dem 0:2 gegen Argentinien noch mit einer Wutrede für Schlagzeilen sorgte, beschwört jetzt vor dem Kracher-Spiel gegen die „Furia Roja” das Wunder von Los Angeles herbei.

"Glück kann man auch erzwingen. Also wieso sollen wir nicht einmal das Team sein, das eine große Nation ärgert? Das gab es bei dieser WM schon – wir haben sehr viele Beispiele gesehen", machte der Moderator Hoffnung. Glaubt man dem Ö3-Star so steht der bekannte X-Faktor nicht am Platz sondern auf der Seitenlinie. "So etwas ist dem ÖFB-Team unter einem Macher wie Ralf Rangnick zuzutrauen."

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Eine Schlüsselrolle kommt beim Hit wohl Konrad Laimer zu. Der Bayern-Star soll Superstar Lamine Yamal als "Kettenhund" möglichst aus dem Spiel nehmen. Doch Kulovits warnt: "Das ist so ähnlich wie mit Lionel Messi. Das ist ein Mensch, der hat das Zeug, mehrere ÖFB-Spieler in einem Aufwasch stehen zu lassen."

Die Vorbereitung des ÖFB-Teams

"Es gab nach der Landung nur ein kurzes Regenerationstraining. Dann war wieder ein Tag frei und danach wieder zwei kleine Einheiten", schilderte Kulovits von der nur rund dreitägigen Vorbereitung des ÖFB-Teams – die vor allem vom Zeitmangel geprägt war.

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Nach dem wilden 3:3 gegen Algerien in der Nacht auf Sonntag lag der Fokus deshalb vor allem darauf, die Spieler nicht zu überbelasten. "Man hat irgendwie auch nicht viel Wahl", gestand der Star-Moderator. Klar ist auch: "Man kann in zwei Tagen keine Bäume ausreißen und keinen Kondi-Block einschieben. Dann wären die Spieler platt."

Kulovits sieht Defensiv-Mängel

"Ich muss es salopp sagen: Bisher waren wir in jedem WM-Spiel hinten offen wie ein Scheunentor. Kaum eine Nation hat bei dieser WM so viel angeboten wie wir", analysierte Kulovits schonungslos. Positiv sei aber die Moral der Mannschaft. "Auf der anderen Seite hat sich das Team immer wieder aus brenzligen Situationen rauskatapultiert."

Als Mutmacher dient das spektakuläre 3:3 gegen Algerien, als Sasa Kalajdzic Österreich mit seinem Treffer in der 96. Minute doch noch ins Sechzehntelfinale köpfte. "Es war eine Lehre und eine Schule, dass man aus schier unmöglicher Lage doch noch etwas zustande bringt."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 02.07.2026, 11:51, 02.07.2026, 11:00
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