Am Montag mussten alle 48 WM-Teilnehmer ihre vorläufigen Großkader für das Mega-Turnier in den USA, in Kanada und Mexiko beim Fußball-Weltverband FIFA bekannt geben – auch Österreich. Gefordert war eine Liste von 35 bis 55 Spielern, darunter jedenfalls fünf Tormänner.
Klar ist: Österreichs Fußballverband hat 53 Spieler als Großkader genannt. Welche das sind, hat der ÖFB allerdings offen gelassen. Teamchef Ralf Rangnick und der Verband machten keine Angabe dazu.
Stattdessen bleibt der ÖFB bei seinem geplanten Vorgehen. Am 18. Mai wird Coach Rangnick seinen 26 Mann umfassenden WM-Kader dann öffentlich bekannt geben. Stichtag ist dann der 1. Juni, bis dahin muss jeder WM-Teilnehmer den finalen Kader dann auch fixiert haben.
Dass es auch anders geht, zeigte unter anderem Österreichs WM-Gegner Argentinien. Der amtierende Weltmeister veröffentlichte nämlich einen 55 Mann starken Großkader, angeführt von Superstar Lionel Messi. Allerdings ohne Paulo Dybala – der prominenteste Name, der fehlt. Österreichs WM-Quali-Gegner Bosnien hat es derweil ganz anders gemacht. Coach Sergej Barbarez hat bereits am Montag seinen 26-Mann-Kader für die Fußball-WM bekannt gegeben, mit dem 40-jährigen Kult-Stürmer Edin Dzeko, mit Salzburg-Juwel Kerim Alajbegovic und mit dem ehemaligen ÖFB-Nachwuchsteamspieler Ermin Mahmic.
Österreich wird seinen WM-Auftakt gegen Jordanien am 17. Juni (6 Uhr) bestreiten, das Duell mit Weltmeister Argentinien steigt am 22. Juni (19 Uhr) und das Aufeinandertreffen mit Algerien am 28. Juni (4 Uhr).