Der "Maradona"-Spruch von Uli Hoeneß sorgte während Konrad Laimers zähen Vertragsverhandlungen mit den Bayern wochenlang für Gesprächsstoff. Jetzt spricht der ÖFB-Star erstmals nach seiner Verlängerung über die Aussagen des Bayern-Patrons – und wo es zur Aussprache kam.
Während der Verhandlungen hatte Hoeneß gesagt: "Wenn ich lese, was er angeblich verdienen will …. Konni ist ein Spieler, den ich sehr liebe. Aber er ist nicht Maradona."
Auf der Bayern-Marketingreise in Südkorea wurde der ÖFB-Teamspieler gefragt, ob es nach seiner Unterschrift noch einmal ein Gespräch mit Hoeneß gegeben habe.
Die Antwort fiel eindeutig aus: "Nein, nach der Unterschrift gab es keinen Kontakt mehr", stellte der Österreicher gegenüber der "Bild" klar.
Und: Nachtragend ist Laimer dem Ehrenpräsidenten deshalb nicht. "Wie ich schon vor einigen Wochen gesagt habe, waren seine Aussagen für mich auch nie ein Thema."
Ganz ohne Austausch blieb es zwischen den beiden dennoch nicht. Bereits bei der Meisterfeier auf dem Münchner Marienplatz trafen sie aufeinander.
"Ich habe damals mit ihm gequatscht, mit ein bisschen Spaß – und das war es auch schon wieder", erzählte der 29-Jährige. Der kleine Wirbel um den Maradona-Vergleich scheint damit endgültig Geschichte zu sein.