Die anhaltende Hitzewelle macht sich auch bei den Wiener Awareness-Teams bemerkbar. Weil sich an warmen Sommerabenden deutlich mehr Menschen im öffentlichen Raum aufhalten, kommt es häufiger zu Konflikten – und damit auch zu mehr Einsätzen.
Seit Mitte Mai haben die Teams rund 11.000 Gespräche geführt, das sind um rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr, so der ORF Die Teams sind derzeit besonders an beliebten Treffpunkten wie dem Donaukanal, dem Karlsplatz, dem Stadtpark, rund um den Ring sowie auf der Wientalterrasse unterwegs.
Die geschulten Mitarbeiter greifen bei Krisen- und Konfliktsituationen ein, bevor diese eskalieren. Sie helfen etwa dann, wenn sich Menschen unwohl fühlen, diskriminiert oder sexuell belästigt werden oder Unterstützung in schwierigen Situationen benötigen.
Neben der Konfliktprävention leisten die Teams an besonders heißen Tagen auch praktische Hilfe. Sie versorgen Menschen mit Wasser und kümmern sich um Erste Hilfe bei übermäßigem Alkoholkonsum.
Seit Mitte Mai sind die Awareness-Teams wieder im Auftrag der Stadt Wien im Einsatz. In den Sommermonaten sind sie jeweils freitags, samstags und vor Feiertagen von 19.00 bis 4.00 Uhr unterwegs. Unterstützung gibt es nicht nur direkt vor Ort, sondern auch telefonisch.