Öffnungsgipfel: "Es wird leichte Schritte geben"

Wilfried Haslauer und Markus Wallner
Wilfried Haslauer und Markus WallnerROLAND SCHLAGER / APA / picturedesk.com
Vor dem großen Corona-Gipfel im Kanzleramt zeigten sich die Landeshauptleute vorsichtig optimistisch. Es soll am Montag erste Öffnungsschritte geben.

Zur Stunde diskutiert die Bundesregierung über mögliche weitere Öffnungsschritte für Österreich. Die Landeshauptleute zeigten sich im Vorfeld vorsichtig optimistisch. "Leichte Schritte wird es geben", sagte etwa Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Er sprach sich für ein österreichweit einheitliches Vorgehen aus. Wie berichtet, hatten Montagfrüh Gerüchte über ein regional differenziertes Vorgehen die Runde gemacht. Vorarlberg könnte als Testregion eine Öffnung der Gastro wagen. Landeschef Markus Wallner sprach sich – wenig überraschend – für dieses Modell aus. 

"Zurück zur Normalität"

Kärntens LH Peter Kaiser sagt: "Wir müssen jetzt eine Perspektive geben und Zeithorizonte schaffen." Vor allem Schüler, die am Vormittag in der Schule getestet werde, sollen laut dem SP-Landeshauptmann am Nachmittag im Freien Sport betreiben können. Er will "mit Vorsicht in gesellschaftliche Normalität zurückkehren".

Auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig meint: "Draußen ist es besser als drinnen." Er plädiert dafür, "den öffentlichen Raum zu nützen". Sprich: Schanigärten nützen, Outdoorsport und Kultur im Freien ermöglichen.

"Keine Dauer-Lockdowns"

Das sieht auch das dritte rote Land im Bunde so. "Wir brauchen eine Perspektive für die gesamte Gesellschaft. Wir sehen, dass viele Maßnahmen längst nicht mehr die gewünschte Wirkung zeigen. Daher ist ein Kurswechsel höchst an der Zeit", so Landesrat Leo Schneemann, der statt dem rekonvaleszenten Landeshauptmann das Burgenland in Wien vertritt: "Hans Peter Doskozil hat mit dem von ihm skizzierten Plan B aus der Pandemie den nötigen Kurswechsel klar aufgezeigt. Die Bundesregierung sollte sich daran orientieren, statt in Dauer-Lockdowns zu verharren. Wir brauchen einen gangbaren Mittelweg und damit eine Balance zwischen Sozialem und Gesundheit."

So läuft der Corona-Gipfel ab

➤ 10.00 Uhr: Austausch Experten mit der Bundesregierung
➤ 11.30 Uhr: Austausch Experten mit den Parlamentsparteien und der Bundesregierung
➤ 13.00 Uhr: Austausch Experten mit den Landeshauptleuten und der Bundesregierung

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