Der Preis für das Öl der Nordseesorte Brent ist auf 126,41 US-Dollar pro Barrel geklettert – das entspricht einem Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vortag. So teuer war das Rohöl zuletzt Anfang 2022.
Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar hat sich Brent um mehr als 70 Prozent verteuert. Auch andere Ölsorten wie die US-Referenzsorte WTI legten ähnlich stark zu.
Wie NTV unter Berufung auf die dpa berichtet, führen Händler den kräftigen Preissprung auf die stockenden Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA zurück.
Die für den weltweiten Gas- und Ölhandel wichtige Straße von Hormus bleibt weiterhin blockiert.

Laut einem Bericht des US-Portals Axios soll US-Präsident Donald Trump über neue militärische Optionen gegen den Iran informiert werden. Eine Öffnung der wichtigen Meerenge ist derzeit nicht in Sicht.
Die Entwicklung dürfte auch Auswirkungen auf die Spritpreise in Österreich haben. Autofahrer müssen sich auf weitere Verteuerungen an der Zapfsäule einstellen.