Die Preise an den Zapfsäulen bleiben hoch. Angriffe auf wichtige Schifffahrtswege im Nahen Osten schüren Sorgen vor Lieferengpässen, was die Rohölpreise stark ansteigen lässt.
Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um ein Prozent auf 108,68 Dollar. Die beiden wichtigen Ölsorten bewegen sich damit auf einen Wochengewinn von fast 13 Prozent zu und liegen erstmals seit Monaten wieder über der 100-Dollar-Marke.
Attacken der Huthi-Rebellen entlang bedeutender Seewege sind ein Hauptgrund für den Preisanstieg. Am Donnerstag übernahmen sie die Kontrolle über den jemenitischen Hafen Mokka, was die Lage im Roten Meer zusätzlich verschärft.
Gleichzeitig häufen sich Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus. US-Präsident Donald Trump warnte vor einer weiteren Eskalation und deutete mögliche Angriffe auf iranische Anlagen an. "Der Krieg werde nach den Zwischenwahlen im November enden", sagte er.
Die Entwicklung an den Weltmärkten schlägt sich auch auf die regionalen Treibstoffpreise nieder. Ein Liter Diesel kostete am Donnerstag (10. September) im bundesweiten Durchschnitt laut aktuellen Zahlen der E-Control 2,168 Euro, Superbenzin schlug sich mit 1,918 Euro/Liter zu Buche.
In Tirol kostete der Liter Diesel bereits 2,209 Euro, das war im Ländervergleich der Spitzenwert. Mit 1,949 Euro für Superbenzin belegte Tirol auch hier den ersten Platz.
"Heute" bietet ab sofort einen Extra-Dienst für alle, die beim Tanken ein wenig sparen wollen. Den aktuellen Überblick über alle Preise bietet unser Spritpreis-Rechner. Einfach "Diesel", "Super" oder "Gas" eingeben, dann den Ort oder Bezirk und schon werden die günstigsten Tankstellen aufgelistet.

Die günstigste Tankstelle in Wien-Meidling verlangte kurz nach 10:30 Uhr am Freitag (11. September) 1,864 Euro pro Liter Super. Diesel gab's bei einer Diskont-Tankstelle in Simmering um 2,093 Euro.