Österreich bekommt eine Million Biontech-Dosen früher

Kanzler Kurz gab am Mittwoch bekannt: Biontech-Impfstoff kommt früher.
Kanzler Kurz gab am Mittwoch bekannt: Biontech-Impfstoff kommt früher.APA/ROLAND SCHLAGER/Picturedesk ("Heute"-Montage)
Österreich bekommt nun früher zusätzliche Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer geliefert. Es handelt sich um eine Million Stück.

"Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat mich darüber informiert, dass Österreich im zweiten Quartal rund 1 Million zusätzliche Impfdosen von Biontech/Pfizer bekommen wird. Ich danke der Kommissionspräsidentin für ihren Einsatz bei der Beschaffung von Impfstoffen für die EU. Das heißt, dass wir den Impfplan noch einmal weiter beschleunigen und 500.000 Personen noch schneller impfen können. Das rettet Menschenleben und Arbeitsplätze", erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz gegenüber "Heute".

Bis Juni werden die Hersteller Biontech und Pfizer insgesamt 50 Millionen Dosen Corona-Impfstoff an die EU-Mitgliedsstaaten ausliefern. Die Verteilung erfolgt pro rata nach Bevölkerungsschlüssel. Die Zusagen und Terminvereinbarungen mit dem Anbieter hielten bisher stets.

Probleme mit Johnson & Johnson

Erst am Dienstag tauchten Probleme mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson auf. Die US-Behörden haben eine Aussetzung der Impfungen empfohlen. Am selben Tag sind die ersten Impfdosen des US-Pharmakonzerns in Österreich eingetroffen.

Insgesamt wurden 16.800 Dosen von Johnson & Johnson geliefert, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Bestellt wurden 2,5 Millionen Dosen. Diese 16.800 Dosen bleiben aber noch beim Großhandel. "So lange, bis Klarheit über allfällige Nebenwirkungen herrscht, werden diese Dosen nicht an die Impfstellen ausgeliefert und auch nicht verimpft", heißt es im Gesundheitsministerium.

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