Wadsak zu Hitze-Prognose:

"Österreich ist heißer als Griechenland oder Türkei"

Österreich steuert auf eine "außergewöhnlich lange Hitzewelle" zu. Laut ORF-Meteorologe Marcus Wadsak sind Werte nahe der 40-Grad-Marke möglich.
Newsdesk Heute
30.07.2026, 12:43
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Die nächste Hitzewelle rollt jetzt direkt über Österreich. Schon am Donnerstag und Freitag steigen die Temperaturen wieder auf bis zu 39 Grad. Laut ORF-Meteorologe Marcus Wadsak könnte die außergewöhnlich heiße Wetterphase noch weit über eine Woche andauern.

"Wir stehen am Beginn einer extremen Hitzewelle. Ähnlich schon wie Ende Juni und Anfang Juli wird es jetzt über viele Tage hinweg außergewöhnlich heiß. Der Kern der Hitze liegt wie den ganzen Sommer über in Spanien mit Temperaturen um 40 Grad. Ausläufer dieser Hitze, die schwappen jetzt über Frankreich und Deutschland auch zu uns", erklärt Wadsak im ORF.

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Österreich heißer als Griechenland

Besonders betroffen wird erneut der Osten des Landes sein. Dort könnten die Temperaturen sogar an der 40-Grad-Marke kratzen. "Österreich wird genauso warm sein wie Italien und bei uns ist es heißer wie etwa in Griechenland oder der Türkei. Mit Temperaturen bis 39 Grad erreichen wir am Donnerstag und Freitag den ersten Höhepunkt der Hitzewelle", verrät der Wetter-Experte.

Die Hitze schwächt sich dann am Wochenende zwar ganz leicht ab, aber zu Wochenbeginn legt die Temperatur schon wieder zu. Die Hitze wird enorm. Neuerlich erleben wir im Osten, vor allem im Osten, Werte nahe 40 Grad. Das ist wirklich selten in Österreich."

"Extrem heiße Wetterphase"

Nach der aktuellen Prognose dürfte sich die Wetterlage erst gegen Ende der ersten Augustwoche ändern. "Ein Ende der Hitzewelle zeichnet sich erst für das übernächste Wochenende ab", offenbart Wadsak im ORF. Bis dahin müssen sich die Menschen auf eine anhaltende Belastung durch die Hitze einstellen.

"Es steht uns also eine außergewöhnlich lange und extrem heiße Wetterphase bevor, die zudem die Trockenheit und Dürre, die in weiten Teilen Österreichs herrscht, noch verstärken wird", warnt der Meteorologe.

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