Russland darf starten

Österreich verzichtet bei Paralympics auf Boykott

Am Freitag werden in Verona die Paralympics eröffnet. Sportler aus Russland und Belarus sind dabei – Österreich entschied sich gegen einen Boykott.
Sport Heute
03.03.2026, 23:13
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Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina (It) war es Athleten aus Russland und Belarus verboten, unter ihrer Flagge anzutreten. Bei den am Freitag startenden Paralympics ist das nicht so. Insgesamt sind sechs russische und vier belarussische Aktive per Wildcard dabei.

Die Wiederaufnahme der beiden Länder wurde bei der Generalversammlung des Internationalen Paralympischen Committees (IPC) im September 2025 beschlossen. Österreich sowie einige andere Nationen stimmten dagegen, waren jedoch in der Minderheit.

Sechs Länder haben nun angekündigt, die Eröffnungs-Zeremonie der Paralympics am Freitag in Verona zu boykottieren – die Ukraine, Tschechien, Finnland, Polen, Estland und Lettland. Österreich nimmt mit voraussichtlich vier Athleten und zwei Betreuern teil.

"So schwer es ist, liegt unser Fokus auf den sportlichen Bewerben. Bei Boykotts hat die Vergangenheit gezeigt, dass sie dem Sport nicht dienen", sagen Maria Rauch-Kallat, die Präsidentin des Österreichische Paralympischen Comitees (ÖPC), sowie ÖPC-Generalsekräterin Petra Huber.

Als Fahnenträger wurden Veronika Aigner und Markus Salcher auserkoren. Beide werden von Cortina aus via Video zugeschaltet.

"Das ist ein schöner Abschluss meiner paralympischen Reise. In Peking war aufgrund der Pandemie alles etwas anders, daher freue ich mich schon. Richtiger Einmarsch in ein gefülltes Stadion wird es zwar keiner, aber sie haben sich bestimmt etwas Cooles überlegt", freut sich Salcher.

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