Nach dem Finale im Parallel-Rennen von Cortina war die Verwirrung zunächst groß. Liensberger und Marta Bassino wurden als zeitgleich angezeigt, dennoch nur die Italienerin als Weltmeisterin ausgerufen.
Erst ein paar Minuten später herrschte Klarheit, beim ÖSV hatte man tief ins Regelbuch geblickt.
ÖSV-Cheftrainer Christian Mitter klärt auf: "Es gibt das Reglement, dass es im Finale eine Ex-Aequo-Regelung gibt. Zum Glück ist das so, dass es diese Regel gibt, wenn es um die Medaillen geht. Wir haben bei der Jury nachgefragt und die haben das bestätigt."
Liensberger freute sich im ORF-Interview noch über Silber, der Jubel über die Gold-Überraschung war umso größer: "Das ist ja megacool, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich kenne mich gerade gar nicht aus. Es ist einfach nur genial. Eine Goldmedaille zu gewinnen, ist etwas ganz Spezielles. Es ist ein Traum, der heute in Erfüllung gegangen ist."