Gerüchteküche brodelt

ÖSV-Coach wehrt sich: "Das stimmt einfach nicht"

ÖSV-Herren-Trainer Marko Pfeifer stand bei den Olympischen Spielen in der Kritik. Von "Fehlbesetzung" war zu hören. Nun stellt er einiges klar.
Sport Heute
17.02.2026, 22:42
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Fabio Gstrein verhinderte am Montag eine rot-weiß-rote Mega-Blamage. Der Tiroler wedelte im Slalom zu Silber, holte die erste und einzige Herren-Einzel-Medaille bei den Winterspielen. Ohne Edelmetall blieb der teure ÖSV nur 1936 und 2010.

Während der Spiele wurde Kritik an Cheftrainer Marko Pfeifer laut. Der Schweizer "Blick" stellte in den Raum, einige Athleten hätten ihn hinter vorgehaltener Hand als "Fehlbesetzung" bezeichnet.

"Keine Ahnung, wie man dazu kommt. Ich bin der Letzte, der ein Sesselkleber ist, wenn die Stimmung nicht passt und ich keinen Zugang zu den Läufern mehr habe. Das ist aber gar nicht der Fall, die Stimmung war bei Olympia immer gut. Das ist fies, wenn man so etwas behauptet", stellt Pfeifer nun in der "TT" klar. "Da irgendetwas anzuzetteln, ist nicht gut."

Pfeifer weiter: "Es ist ja schon im Vorfeld Unruhe erzeugt worden. Da wurden Unwahrheiten verbreitet, das hat mir schon richtig weh getan. Da war es vor dem Rennen schön zu sehen, dass die Läufer und Trainer hinter mir zusammen gestanden sind. Es stimmt einfach nicht, was da berichtet wurde. Das ist mir wichtig, zu erwähnen. Die Reaktion am Schnee mit der Medaille war dann auch cool."

Der Vertrag von Pfeifer läuft im Sommer aus. Von einem Aus bis zur Verlängerung ist alles möglich. "Die Arbeit macht mir Spaß. Es ist eine Herausforderung und ist mit viel Stress verbunden. Aber ich zeige auch Rückgrat und bin nicht nur da, wenn es schön ist. Wir werden uns bald zusammensetzen und das besprechen. Das Signal ist da, dass der Vertrag verlängert wird. Für mich steht dem nichts im Wege."

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