ÖSV-Lokalmatador überragend! Simon Rueland war der Sensationsmann des ersten Durchgangs beim Slalom von Gurgl. Der Lokalmatador fuhr mit Startnummer 42 sensationell auf den elften Platz – wohnt nur eine halbe Stunde vom Weltcup-Ort entfernt.
"Es ist eine halbe Stunde von mir entfernt, deswegen sind auch ein paar Leute von mir da und das ist schon brutal. Es ist speziell für mich und echt cool, dass es so gut funktioniert hat", erklärte der Überraschungsmann des ersten Durchgangs im "ORF"-Interview.
Die Arbeit sei aber noch nicht getan. "Jetzt war einmal der erste Durchgang sehr gut. Mit der Leistung bin ich zufrieden. Für den zweiten Durchgang machen wir jetzt einen guten Plan und dann schauen wir, was schlussendlich rauskommt", so Rueland. Im zweiten Durchgang hat der Österreicher noch alle Chancen, den Sprung in die Top-10 zu schaffen – auch ein Podestplatz ist sogar noch in Reichweite. Denn, das Teilnehmerfeld ist extrem eng beisammen. Die ersten 15 Läufer trennen lediglich 87 Hundertstel.
Lautstarke Unterstützung bekam der Technik-Spezialist von Freunden und Familie, die zahlreich zum Weltcup-Rennen nach Gurgl pilgerten, um den Lokalmatador zu unterstützen. Vor allem seine Schwester und seine Cousine kristallisierten sich als Groupies des ÖSV-Stars heraus – schrien sich während des ersten Laufs die Seele aus dem Hals. "Es sind brutal viele Leute von mir da. Meine Cousine und meine Schwester haben gescheit Stimmung gemacht, und ich hoffe, sie geben auch im zweiten Durchgang Gas", erzählte Rueland schmunzelnd.