Silber 2010 in Vancouver, Bronze 2014 in Sotschi, Gold 2022 in Peking – jetzt krönt sich Österreichs Snowboard-Star Benjamin Karl zum zweiten Mal in seiner Bilderbuchkarriere zum Olympiasieger.
Wenige Minuten nach der Silbermedaille von Sabine Payer legt der 40-Jährige am Sonntag im Parallel-Riesenslalom von Livigno noch einen drauf und holt die erste rot-weiß-rote Goldmedaille bei den Winterspielen in Cortina / Mailand.
Im Finale ringt Karl den Südkoreaner Kim Sang-kyum mit 0,19 Sekunden Vorsprung nieder.
Was ihm dieser Erfolg bedeutet? Die Bilder sprechen eine deutliche Sprache. Karl lässt nach der Zielankunft einen Urschrei durchs Stadion ertönen, reißt sich sein Oberteil vom Leib und lässt die Muskeln spielen.
Im Viertelfinale setzte er sich knapp gegen Teamkollege Andreas Prommegger, der mit 45 Jahren bei seinen letzten Olympischen Spielen die Chance auf die erste Medaille damit verpasste.
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