ÖSV-Stars trösten sich in Sölden mit Kebap-Pizza

Vincent Kriechmayr, Matthias Mayer
Vincent Kriechmayr, Matthias Mayergepa
Das war wohl nix! Beim Weltcup-Auftakt in Sölden fuhren Österreichs Ski-Athleten der Konkurrenz hinterher. Zum Trost gibt es heute Abend Kebap-Pizza.

Zumindest kündigten das Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr an. Die beiden gelernten Speed-Profis belegten im Riesenslalom die Ränge 24 (Kriechmayr) und 25 (Mayer), was am schlechtesten ÖSV-Ergebnis in Sölden in der Weltcup-Geschichte nichts änderte. Sie waren natürlich nicht zufrieden. "Die Punkteränge sind mir zwar gelungen, aber ich muss mich noch sehr steigern, um vorne mitfahren zu können", meint Kriechmayr.

Ähnlich sieht das auch Mayer. "Es war zu verhalten, ich bin mit meiner Leistung nicht zufrieden", stellt er klar. Dass er hinter seinem Freund und ÖSV-Rivalen Kriechmayr liegt, lässt er sich beim Abendessen entschädigen. "Mit Kebap-Pizza", wie der zweifache Olympia-Sieger im ORF-Interview augenzwinkernd berichtet. "Wer vorne ist, zahlt sie dem anderen. Bei uns ist das so Tradition, dass der Schneller zahlt."

Bei ORF-Experte Hans Knauss stößt das auf Unverständnis. "Im Ötztal gibt es das feinste 'Papperl', und die beiden reden von Kebap-Pizza", wunderte sich der Steirer nach dem Interview. Bester Österreicher wurde Stefan Brennsteiner als 17. Er blieb bei der Analyse der durchwachsenen ÖSV-Leistung ernst: "Wir werden weiter hart arbeiten müssen. Irgendwann bekommen wir das dann wieder zurück."

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