Der FPÖ Niederösterreich und ihrem Landesparteiobmann Udo Landbauer platzt nun offenbar der Kragen: In einer Aussendung am Freitag zu Mittag fordert er Neuwahlen auf Bundesebene.
Grund dafür ist die aktuelle Entwicklung rund um Energiepreise sowie Inflation & Co. - wie regelmäßig berichtet, wird es für viele in Österreich lebenden Menschen mittlerweile eng. Immer öfter können Rechnungen nicht bezahlt werden, die Preissteigerungen und Teuerungen in allen Bereichen treiben Tausende in die Armut.
Die Bundesregierung versucht nun indes gegenzusteuern - mehr dazu hier.
Mehr schlecht als recht, findet allerdings die FPÖ: "Das von der FPÖ-NÖ vorgestellte Paket zur Bekämpfung der Rekord-Teuerung muss sofort umgesetzt werden. Die Belastungspolitik der schwarz-grünen Bundesregierung muss gestoppt werden. Am besten mit Neuwahlen", poltert Landesparteiobmann von Niederösterreich, Udo Landbauer.
Eine CO2-Bepreisung - auch wenn sie auf den Herbst verschoben werde - sei "völlig durchgeknallt".
„Es kann nicht sein, dass ein ideologisch verblendeter Koalitionspartner große Teile der Bevölkerung mit Öko-Experimenten um ihre mühsam aufgebaute Existenz bringt“, so Landbauer. Zudem werde so der gesamte Mittelstand "ruiniert".
Die FPÖ wiederholt nun ihre Forderung nach einem sozial gestaffelten Teuerungsausgleich in der Höhe von 500 Euro, eine Verdoppelung des Heizkostenzuschusses und eine Deckelung der Spritpreise auf 1,20 Euro. Geht es nach den Blauen soll zudem die Mehrwert- und Mineralölsteuer auf Treibstoff reduziert werden - mehr dazu hier.
Auch die Teuerung bei Energie, also Strom, Gas oder Öl, sollte laut FPÖ reguliert werden. „Wie kann es sein, dass das letzte und somit teuerste Kraftwerk, den Strompreis bestimmt? Das kann niemand erklären, weil das eine reine Abzocke ist. Die Energieanbieter feiern die Gewinne ihres Lebens und der ÖVP-Finanzminister freut sich über Rekordsteuereinnahmen. Das ist der wahre Skandal“, ärgert sich Landbauer.