Bitterkalte Momente in einem Wiener Gemeindebau: Seit Sonntag, dem 18. Jänner frieren die Bewohner in dem Floridsdorfer Wohnhaus gewaltig. Grund dafür ist ein Defekt in der Gasleitung – seit dem Gebrechen gibt es weder Warmwasser noch eine funktionierende Heizung. "Es ist vor allem in dieser Kälteperiode eine massive Belastung", so ein Betroffener im "Heute"-Talk.
Er schildert, dass nach einer Kontaktaufnahme elektrische Heizstrahler sowie Kochplatten zur Verfügung gestellt worden sind – die Heizleistung reiche trotzdem nicht aus. An erholsamen Schlaf sei daher nicht zu denken. Warme Kleidung sei nur eine geringe Hilfe. Besonders brisant: Auch Warmwasser steht durch die Gasabschaltung nicht mehr zur Verfügung. "Wir fühlen uns in unserer Hygiene und Lebensqualität eingeschränkt", so die Bewohner.
Ein kleiner Lichtblick sorgt jedoch für Hoffnung. Am Freitag (23.01.) sollten die Reparaturen endlich abgeschlossen werden. Die Betroffenen sehen die Dauer des Reparaturprozesses kritisch: "Wir fordern, dass rund um die Uhr an einer Lösung gearbeitet wird."
Auf "Heute"-Nachfrage erklärte ein Pressesprecher von Wiener Wohnen, dass die Arbeiten an der defekten Gasleitungen bereits ab der ersten Schadenmeldung umgehend in Angriff genommen wurden.
"Sollte das Gebrechen im Keller sein, dann bekommen die Bewohner wenig von den Reparaturarbeiten mit", so der Pressesprecher. Auch er bestätigte, dass die Wiener seit Freitag wieder mit einer funktionierenden Heizung und Warmwasser rechnen können.