Im Pflege- und Betreuungszentrum Korneuburg bereichern drei sogenannte "Demenzkatzen" sowie ein Roboterhund den Alltag der Bewohner. Die neuen Begleiter miauen und schnurren und reagieren auf Berührungen wie echte Haustiere – Füttern und Kratzen fallen aber weg.
Die speziell für Menschen mit Demenz oder Behinderungen entwickelten Roboterkatzen vermitteln durch ihre realistischen Bewegungen und Geräusche das Gefühl eines echten Haustieres.
Durch die integrierten Sensoren reagieren sie auf Streicheln und Zuwendungen, während das Tier weder besondere Pflege noch Futter benötigt, und auch den strengen Hygienestandards in einem Pflege- und Betreuungszentrum entspricht.
Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (VP): "Die Katzen wirken erstaunlich echt. Studien zeigen, dass der Kontakt mit den Tieren dazu beitragen kann, Stress und Ängste abzubauen."
Mit den "Demenzkatzen" und dem Roboterhund könne "ein weiteres Angebot geschaffen werden, das Freude schenkt, Erinnerungen weckt und das Gefühl von Geborgenheit vermittelt".
Die Robotertiere werden gut angenommen. Die Bewohner erinnern sich dadurch an frühere eigene Haustiere, wodurch viele Erinnerungen geweckt werden.
Und: Zusätzlich findet regelmäßig auch ein Besuch von echten Tieren statt (etwa alle drei Wochen ist ein Zwergpudel da).
Die duale Führung, der Kaufmännische Direktor Christian Seidl und die stv. Pflegedirektorin Suzana Saric, freut sich über die Erweiterung des Angebotes für Menschen mit Demenz. Ziel ist es, das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner bestmöglich zu fördern, wird betont.