Mit Alexander Subbotin ist ein weiterer russischer Oligarch überraschend früh gestorben. Der Magnat wurde nur 43 Jahre alt. Gemäß russischen Medienberichten, die sich auf Polizeiangaben berufen, erlitt er einen Herzinfarkt nach einem Besuch bei zwei Schamanen, die ihm Krötengift zugefügt hatten. Subbotin reiht sich ein in eine Liste Millionäre und Milliardäre aus dem Land, die seit Anfang Jahr verstorben sind.
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Mehrere internationale Medien berichten über den Todesfall und beziehen sich dabei unter anderem auf die Berichterstattung des russischen Onlineportals Mash. Auf dessen Webseite wurde der Artikel mittlerweile jedoch wieder entfernt. Wann der Schamanenbesuch stattfand, ist nicht klar. Gemäss des Onlineportals Business Insider kam es dabei jedoch zum Einsatz von giftigen Stoffen, die aus den Körper von getöteten Kröten gewonnen werden. Giftige Froschsekrete erfreuen sich seit Jahren einer grösser werdenden Beliebtheit als Droge. Wunderheiler preisen zudem die heilsame Wirksamkeit der Stoffe an. Expertinnen und Experten raten jedoch vom Konsum ab.
Subbotin soll die beiden Möchtegern-Hexenmeister gekannt und mit diesen seit Jahren befreundet gewesen sein, wie die "Daily Mail"berichtet. Die beiden Russen treten unter spanisch klingenden Alias-Namen auf. Im Netz kursieren zudem Bilder von ihnen in traditionellen Kostümen amerikanischer Ureinwohner.
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Unterschiedliche Medien berichten wahlweise von einer Alkoholsucht Subbotins oder auch einfach eines Katers als Grund für den Besuch bei den beiden. Zuerst wurden offenbar mehrere Tiere rituell getötet und dann gekocht, um das Sekret zu erhalten. Eingeführt wurde der giftige Stoff dem Oligarchen dann durch eine Wunde. Gemäss des offiziellen Polizeiberichts erlitt er anschliessend einen Herzinfarkt. Seinen leblosen Körper fanden die beiden Schamanen am Tag nach der Behandlung.
Der Tod des Managers hinterlässt jedoch fragen. Die Todesfälle reicher Russen haben sich spätestens seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar gehäuft. Im April starben gleich zwei schwerreiche Manager kurz nacheinander auf fast identische Weise. In beiden Fällen sollen die Männer zuerst Familienmitglieder getötet und anschliessend sich selbst gerichtet haben.
Bei Vladislav Avayev, der in Moskau umkam, handelte es sich um den Vizechef der Gazprom-Bank . Sergey Protosenya hielt sich mit seiner Frau und Kindern im spanischen Lloret del Mar auf, als es zum mutmasslichen Tötungsdelikt kam. Der überlebende 22-jährige Sohn des Vizedirektors des Gas-Unternehmens Novatek hinterfragt die Mordtheorie jedoch öffentlich