Mit Gewichtheberin Sarah Fischer und 400m-Läuferin Susanne Walli gab es vor der Olympia-Einkleidung in Wien schon zwei Mal Corona-Alarm - dank engmaschiger Kontrollen wurden die Infektionen festgestellt.
"Wir wollen komplett auf Nummer sicher gehen, dass wir bei allem, was in unserem Verantwortungsbereich stattfindet, so sicher wie möglich agieren", sagt Olympia-Doc Joachim Westermeier bei der APA. Nur mit negativem PCR- und negativem Schnelltest durfte man zur ÖOC-Einkleidung.
Das Hotel Marriott an der Wiener Ringstraße wurde also zur absoluten Sicherheitszone erklärt. Und das, obwohl 83 Prozent der 75 rot-weiß-roten Olympioniken schon geimpft sind.
Dr. Westermeier hätte sich mehr gewünscht: "Wäre es nach mir gegangen, wäre eine Impfpflicht da gewesen."
Ein Problem für Nicht-Geimpfe sieht der ÖOC-Arzt nicht: "Des Sportlers Kapital ist sein Körper, darauf passt er heikel auf. Eine Impfpflicht hätte alle Sportler betroffen, dementsprechend hätte keiner einen Nachteil gehabt. Es wäre nur drum gegangen, wie teilt sich das der Sportler am besten ein im Trainings- und Wettkampfplan. Denn eine Impfung kann unter Umständen in irgendeiner Form eine Nebenwirkung zeigen."