Neuer Ärger im Team

Olympia-Eklat! Fremdgeher-Kollege fühlt sich "betrogen"

Olympia-Eklat in Norwegen: Biathlet Uldal wird nicht nominiert, tobt. Nach der Seitensprung-Beichte seines Kollegen kommt der Verband nicht zur Ruhe.
Sport Heute
12.02.2026, 11:29
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
olympia live
olympia live

Nächster Wirbel bei den norwegischen Biathleten: Martin Uldal ist für den Olympia-Sprint und die Verfolgung nicht nominiert worden – und rechnet öffentlich mit seinem eigenen Verband ab.

Der 23-Jährige zeigte sich fassungslos über die Entscheidung der Teamleitung. Er fühle sich unfair behandelt, die Vorgangsweise sei "nicht in Ordnung". Gegenüber der "VG" erklärte Uldal, er habe sich einen Platz im Sprint-Team verdient und fühle sich "betrogen".

Brisant wird die Causa vor allem durch einen Namen: Sturla Holm Lägreid erhielt eines der vier Tickets – obwohl er sportlich als Wackelkandidat galt. Der Gesamtweltcupsieger wartet in diesem Winter auf ein Weltcup-Podium, stand aber im Olympia-Einzel als Dritter auf dem Podest.

Österreichs Medaillen-Helden

🥈Sabine Payer – Snowboard-RTL (Tag 2)

🥇Benjamin Karl – Snowboard-RTL (Tag 2)

🥈Jonas Müller – Rodel-Einsitzer (Tag 2)

🥈Manuel Feller / Vincent Kriechmayr – Ski-Kombi (Tag 3)

🥇Ariane Rädler / Katharina Huber – Ski-Kombi (Tag 4)

🥈Johannes Lamparter – Nordische Kombi, 10km (Tag 5)

🥉Selina Egle / Lara Kipp – Rodel-Doppelsitzer (Tag 5)

🥈Thomas Steu / Wolfgang Kindl – Rodel-Doppelsitzer (Tag 5)

Lägreid hatte zuletzt weltweit für Schlagzeilen gesorgt – allerdings nicht nur sportlich. Nach seinem Bronze-Rennen gestand er live im TV einen Seitensprung, sprach vom "größten Fehler meines Lebens" und von der "Liebe meines Lebens". Seine Freundin, der er die Affäre erst kurz zuvor gebeichtet hatte, trennte sich. Die öffentliche Liebeserklärung kommentierte sie: "schwer zu ertragen".

Der Zeitpunkt der Beichte sorgte intern für Irritationen, weil sie den Gold-Triumph von Johan-Olav Botn überlagerte. Lägreid entschuldigte sich später öffentlich bei seinem Teamkollegen.

Nun folgt der nächste Knall: Während der "Fremdgeher" im Sprint ran darf, muss Uldal trotz drei Podestplätzen in dieser Saison – darunter im Sprint und in der Verfolgung – zuschauen. In Norwegen sorgt das für reichlich Gesprächsstoff.

Alles zu den Olympischen Winterspielen 2026 im "Heute"-Datencenter.

{title && {title} } red, {title && {title} } 12.02.2026, 11:29
Mehr zum Thema
Jetzt E-Paper lesen