Halbzeit-Führung für Ryota Yamamoto aus Japan, direkt dahinter sicherte sich Johannes Lamparter am Dienstag in Predazzo als Zweiter auf der Großschanze die aussichtsreiche Ausgangslage für die Entscheidung in der Nordischen Kombi.
Der Olympia-Silberne von der Normalschanze sprang 136 Meter weit und damit nur einen halben Meter kürzer als der Halbzeit-Führende. Der minimale Rückstand vor den zehn Kilometern in der Loipe: acht Sekunden.
Lamparters wohl heißester Konkurrent: Jens Luraas Oftebro aus Norwegen mit 0,22 Sekunden Rückstand.
ÖSV-Kollege Thomas Rettenegger ist als Vierter (+0,18 Sekunden) ebenfalls im Medaillenrennen.
Stefan Rettenegger ist über seinen elften Platz enttäuscht. Er wird mit 1:08 Minuten Verspätung ins Rennen gehen: "Ich bin überhaupt nicht bei der Musi dabei. Ich bin im Niemandsland. Es hilft jetzt eh nichts, ich schaue einfach, dass ich ein gutes Rennen mache."
Die Entscheidung über zehn Kilometer Langlauf folgt um 13.45 Uhr.