Für Forfang sollten die Olympischen Spiele ein echtes Karriere-Highlight darstellen, doch die Spiele in Mailand und Cortina, die Springer treten auf den Schanzen von Predazzo an, begannen für Forfang mit großer Trauer. Der Vater des 30-Jährigen ist in der Woche vor dem Start der Olympischen Winterspiele im Alter von 68 Jahren verstorben. Er erlag einem Krebsleiden.
Dies bedeutete Tage der Trauer für Forfang. "Es war eine ganz besondere Vorbereitung. Ich habe eigentlich den ganzen Tag nur geweint", erzählte der Skisprung-Star dem "Dagbladet". Es war sichtlich schwer, den Verlust seines Vaters und großen Förderers Hugo zu verkraften.
Forfang habe häufig eine Musik-Playlist gehört, die er auch oft mit seinem Vater gehört hatte. Der Norweger trat im Einzelbewerb von der Normalschanze an, wurde Neunter. Das Ergebnis trat aber ohnehin in den Hintergrund. "Ich habe noch nicht so viele Wettkämpfe bestritten, ohne dass er da war. Es ist sehr schwer und speziell", erzählte Forfang dann. Er erinnerte mit einem speziellen Handschuh an seinen Vater.
Der Norweger erfüllte den letzten Wunsch seines Vaters und reiste zu Olympia nach Predazzo. Die Beerdigung seines Vaters soll dann nach den Winterspielen steigen. "Ich bin erleichtert, dass ich mich nicht zwischen den Olympischen Spielen und der Beerdigung entscheiden musste", sagte Forfang im Vorfeld der Winterspiele. Er wird noch auf der Großschanze an den Start gehen.