Olympiasiegerin Lara Vadlau zog sich Ende August beim Trainingslager in Polen eine Verletzung am rechten Meniskus zu. Die Diagnose machte einen operativen Eingriff notwendig, der am 26. August von Dr. Jürgen Mandl nach Rücksprache mit dem Ärzteteam des österreichischen Segel-Verbands erfolgreich durchgeführt wurde.
Im Zuge dieser Operation wurden Knorpelzellen entnommen, die am Donnerstag bei einem weiteren Eingriff wieder eingesetzt werden, um den Knorpelaufbau und damit den Heilungsprozess zu beschleunigen. Wie lange Vadlau ausfallen wird, kann erst nach der Operation und dem Anlaufen der Rehabilitation abgeschätzt werden.
"Natürlich ist die Verletzung ein Rückschlag in der laufenden Olympia-Kampagne für Los Angeles 2028. Gemeinsam mit meinem neuen Vorschoter Niklas Haberl haben wir in den letzten Trainingseinheiten bereits den richtigen Drive gefunden, große Fortschritte gemacht – und jetzt sind wir wieder auf Null zurückgefallen. Aber wer mich kennt, weiß, dass mich solche Rückschläge nur stärker machen", sagt Vadlau über ihre Verletzung.
Vadlau holte bei den Olympischen Spielen 2024 gemeinsam mit Lukas Mähr in der 470er-Mixed-Klasse die Goldmedaille. Mähr beendete danach seine Karriere. Zusammen mit ihrem neuen Vorschoter Haberl will Vadlau 2028 in Los Angeles erneut um Olympia-Gold segeln.