Omikron-Flut – schon 360.000 Menschen in Quarantäne

360.000 Menschen sind derzeit entweder an Omikron erkrankt, infiziert oder Kontaktpersonen.
360.000 Menschen sind derzeit entweder an Omikron erkrankt, infiziert oder Kontaktpersonen.Getty Images
Die Omikron-Welle lässt die Infektionszahlen stark ansteigen. Mittlerweile sind rund 360.000 Menschen in Österreich in Quarantäne.

Die Omikron-Variante breitet sich in Österreich rasant aus. So wurden am Freitag 16.822 Corona-Neuinfektionen vermeldet. Wie Bundesrettungskommandant und GECKO-Mitglied Gerry Foitik via Twitter bekannt gab, befinden sich derzeit in Österreich rund 360.000 Menschen in Quarantäne.

Infizierte und Kontaktpersonen

360.000 Menschen sind laut Bundesrettungskommandant Gerry Foitik, der auch GECKO-Mitglied ist, heute in Österreich in Quarantäne. Sie dürfen bzw. können ihr Zuhause nicht mehr verlassen, "weil sie zu krank dafür sind, infiziert oder Kontaktperson sind. Tendenz seit Tagen stark steigend", erklärt der Rot-Kreuz-Chef auf Twitter.

Foitik sprach angesichts der Zahlen von einem "Minilockdown, der sich für Betroffene nicht mini anfühlt." Laut den Experten werden die Infektionszahlen in den nächsten Tagen und Wochen weiter ansteigen. Spätestens zu Beginn der kommenden Woche werden die täglichen Neuinfektionen die 20.000er-Marke überschreiten, heißt es in einer Prognose. Sogar bis zu 32.000 Neuinfektionen pro Tag sind möglich.

Laut Informationen der "ZiB" um 13 Uhr sei in Wien nur ein Drittel der Quarantäne-Fälle infiziert, zwei Drittel seien Kontaktpersonen. Im Burgenland ist es hingegen genau umgekehrt. Das könnte mit dem Contact Tracing zusammenhängen. Für größere Betriebe scheint die hohe Zahl an Ausfällen aber derzeit noch kein Problem zu sein.

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