OÖ-Wahl: Rad-Profi Zoidl tritt für Stelzer-Partei an

Rad-Profi Riccardo Zoidl tritt für die ÖVP bei der Landtagswahl im Herbst an.
Rad-Profi Riccardo Zoidl tritt für die ÖVP bei der Landtagswahl im Herbst an.Reinhard Eisenbauer / EXPA / picturedesk.com
Die oö. ÖVP stellte Montagmittag ihr Team für die OÖ-Wahl im Herbst vor. Darunter sind auch einige Promi-Namen – etwa Rad-Profi Riccardo Zoidl.

Nach der letzten "Heute"-Umfrage kann Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) schon einmal ganz zuversichtlich auf die OÖ-Wahl im Herbst schauen. Seine Partei liegt klar vorne, würde auf knapp 40 Prozent kommen (zum Vergleich: 2015 waren es 36 Prozent).

Montagmittag nun stellte die Partei ihr OÖ-Team vor. Darunter einige Promis "aus der Mitte der Gesellschaft für ein starke OÖ", wie die Partei es selbst formuliert. Etwa Rad-Profi und mehrfacher Staatsmeister Riccardo Zoidl. Oder Leichtathletin und mehrfache Staatsmeisterin Verene Mayr. Auch dabei: Oberösterreichs "oberster Impf-Arzt" Tilman Königswieser (Ärztlicher Direktor des Salzkammergutklinikums), Wirtsprecher Thomas Mayr-Stockinger, Paralympics-Sieger Walter Ablinger oder OÖ-Apothekerkammer-Präsident Thomas Veitschegger.

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Natürlich weiter im Team (mit LH Stelzer an der Spitze): LH-Vize Christine Haberlander, OÖVP-Geschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer, Ex-Klubobfrau Helena Kirchmayr und die beiden Landesräte Markus Achleitner und Max Hiegelsberger.

Team ist jünger und weiblicher

Insgesamt sei das Team 2021 jünger und weiblicher, so die OÖVP. 123 Personen kandidieren, zwei Drittel davon zum ersten Mal. Der Frauenanteil liegt bei 46,3 Prozent – und ist damit deutlich höher als bei der Wahl 2015 (35 Prozent). Das Durchschnittsalter beträgt 41 Jahre, der jüngste Kandidat ist 18, der älteste 75 Jahre alt. "Unser Team für die OÖ-Wahl ist noch einmal breiter, weiblicher und jünger. Das heißt, wir repräsentieren die ganze Breite der Gesellschaft, die Lebensrealitäten der Familien und den Zukunftselan junger Menschen auf dem Weg nach vorne", so Stelzer.

"Kämpfen um jeden Arbeitsplatz"

Seine Schwerpunkte bei der Wahl: "Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz, stemmen uns gegen die Krise. Mit dem OÖ-Plan schaffen wir 13.800 neue Arbeitsplätze und mit dem Pakt für Arbeit und Qualifizierung unterstützen wird 102.000 Menschen", sagt der Landeshauptmann. Sein Ziel: "OÖ soll als modernes Bundesland vorausgehen. Dafür wollen wir die Technische Uni für Digitalisierung umsetzen, das Breitbandnetz ausbauen und weiter massiv in die Schulinfrastruktur investieren." Und: "Wir wollen in OÖ weiter als umweltfreundlicher Industriestandort vorangehen."

Stelzer abschließend bei der Präsentation: "Nach all den schwierigen Monaten ist jetzt endlich die Zeit für Zuversicht angebrochen. Die Menschen im Land atmen auf und genießen das Leben sowie die wiedergewonnene Gemeinschaft. In Oberösterreich starten wir aus der Pole-Position in den Aufschwung. Wir haben aktuell die niedrigste Arbeitslosenquote (4,6 Prozent; Anm.) und das höchste Wirtschaftswachstum."

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