Bild aus Spital

Operation statt Finale – Saisonaus für Olympia-Ass

Operation statt Weltcup-Finale: Für Hannah Prock ist die Saison nach einem Eingriff in Innsbruck beendet.
Sport Heute
26.02.2026, 12:28
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Für Hannah Prock ist die Saison vorzeitig beendet. Die Olympia-Zehnte musste sich nach starken Schmerzen einer Blinddarmoperation unterziehen und fällt für die verbleibenden Weltcup-Stationen in St. Moritz und Altenberg aus. Die Tirolerin hatte sich zuletzt als Vierte im Gesamtweltcup positioniert.

Die Beschwerden waren nach der Ankunft in St. Moritz immer stärker geworden. Prock reiste daraufhin am Dienstag zurück nach Innsbruck, wo der Eingriff durchgeführt wurde.

Prock sagt: "Ich wollte die Saison definitiv nicht mit einem Spitals-Post beenden, aber vor zwei Tagen bin ich mit den schlimmsten Bauchschmerzen aufgewacht. Es stellte sich heraus, dass ich eine Blinddarmentzündung habe. Mein Blinddarm wurde sofort entfernt und die Saison ist vorbei. Meine Motivation war nach einem enttäuschenden Rennen bei den Olympischen Spielen höher als erwartet, vor allem um noch um eine Kugel zu kämpfen, aber jetzt ist es vorbei. Ich weiß, es ist nur eine kleine Sache und wenn ich durch das Krankenhaus gehe, sehe ich, dass ich wirklich glücklich sein kann, gesund zu sein."

Auch bei den Männern gibt es eine Entscheidung: Jonas Müller bestreitet in St. Moritz sein letztes Rennen des Winters. Auf einen Start in Altenberg verzichtet der zweifache Silbermedaillengewinner bewusst. Dort sei ihm das Verletzungsrisiko zu hoch. Damit ist klar, dass sich der Deutsche Felix Loch den Gesamtweltcup im Einsitzer sichern wird.

Müller erklärte, dass er auf der Bahn in Altenberg weder im Training noch im Wettkampf je ein gutes Gefühl gehabt habe. Er fühle sich dort nicht wohl und nicht sicher. Das Risiko sei es ihm nicht wert, auch wenn es um den Gesamtweltcup gehe. In St. Moritz wolle er noch einmal alles investieren und danach einen Schlussstrich unter eine starke Saison ziehen.

Im Frauen-Einsitzer führt Lisa Schulte das Klassement an und hat beste Chancen auf den ersten österreichischen Gesamtweltcupsieg seit 1996/97. Damals triumphierte Andrea Tagwerker. Auch im Doppelsitzer liegen Österreicherinnen und Österreicher aussichtsreich: Selina Egle und Lara Kipp reisen als Führende zu den finalen Rennen, Juri Gatt und Riccardo Schöpf sind bei den Männern Zweite hinter Tobias Wendl und Tobias Arlt aus Deutschland.

{title && {title} } red, {title && {title} } 26.02.2026, 12:28
Mehr zum Thema
Jetzt E-Paper lesen