Am 12. Februar öffnet die Wiener Staatsoper erneut ihre Tore für das Highlight der Ballsaison. Heuer aber mit einem besonderen Extra: Der Opernball wurde als "Green Event" ausgezeichnet und beweist, dass Tradition und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können.
Die traditionsreiche Ballnacht erfüllt die strengen Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für nachhaltige Veranstaltungen – das Ziel dabei: Events ressourcenschonend, umweltverträglich und nachhaltig zu organisieren. Offiziell überreicht wurde das Zertifikat von Green-Event-Expertin Jutta Markus am 6. Februar im feierlichen Rahmen.
Ein besonderes Augenmerk bei der Zertifizierung lag auf dem Catering – immerhin einer der größten Ressourcenfresser bei Großevents. Die Opernball-Organisatoren legten daher heuer besonderes Augenmerk auf hochwertige Kulinarik und nachhaltige Beschaffung: Rund 80 Prozent der Speisen sind bio und regional, sogar die traditionellen Opernballwürstel.
Die Auszeichnung ging an das Opernball-Team rund um Staatsoper-Marketingchefin Susanne Athanasiadis, Eventmarketing-Leiterin Anna Mager und Umweltbeauftragten Christian Hauer. "Tradition ist dann stark, wenn sie zukunftsfähig bleibt. Mit der Green-Event-Zertifizierung zeigen wir, dass ein Abend von internationaler Strahlkraft auch ökologisch verantwortlich organisiert werden kann – konkret, messbar und nachvollziehbar," betont Hauer.
Mit der offiziellen Zertifizierung setzt das Großevent ein starkes Zeichen für ökologische Verantwortung im Kulturbereich und verdeutlicht, dass Nachhaltigkeit längst mit glamourösen Events vereinbar ist. Der Opernball bleibt glamourös, elegant und weltbekannt. Und 2026 ist er grüner denn je.